weather-image
21°
Höltje und Pille gegen Plesse überragend

„Am Ende war es einfach“

HAMELN. „Den Sieg hatte ich mir schwerer vorgestellt, doch am Ende war es unerwartet einfach“, freute sich Trainer Henning Sohl nach der gelungenen 27:18 (12:8)-Oberliga-Revanche seiner VfL-Handballer gegen die HSG Plesse-Hardenberg.

veröffentlicht am 19.03.2017 um 13:59 Uhr

Jannis Pille war im Hamelner Rückraum kaum in den Griff zu bekommen. Foto: nls
Klaus Frye

Autor

Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen mit Ihrem Digital-Abonnement
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Den ersten Schock versetzten die VfLer den Gästen, die am 5. November dem VfL mit 21:22 die letzte Niederlage beigebracht hatten, bereits in der ersten Viertelstunde. Doch die 8:3-Führung schmolz noch einmal zusammen, weil Hamelns Angreifer serienweise gute Chancen – darunter gleich drei Siebenmeter – in den Sand setzten. Hektik, Nervosität, im Angriff zu statisch und kaum zündende Ideen – die Partie war eher von Kampf und Krampf geprägt. Da konnte sich der Tabellenzweite mal wieder bei Torhüter Zsolt Kovacs bedanken, dass Plesse nur auf 8:12 verkürzen konnte.

Zwei Akteure im VfL-Trikot ließen sich nach dem Kabinen-Anpfiff ihres Trainers dann aber nicht lange bitten. Torben Höltje und Jannis Pille läuteten nach kurzer Verschnaufpause tatsächlich die Wende ein und konnten nach dem Abpfiff mit ihren 19 Buden eine herausragende Trefferbilanz nachweisen. Damit zeigte das Duo der lange Zeit recht griffig auftretenden Abwehr der Plesser spätestens in der zweiten Halbzeit, wo „der Hammer hängt“. Erst war es Höltje, der seine Mannschaft durch eine Fünfer-Serie mit 19:12 in Führung schoss. Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen. Die letzten zehn Minuten gehörten dann noch einmal Jannis Pille. Mit vier Gewaltwürfen aus dem Rückraum baute er den Vorsprung deutlich aus. Die Erfolgsserie hielt und am kommenden Samstag kommt die HSG Nienburg nach Afferde. „Das dürfte deutlich schwerer werden“, blickt Henning Sohl schon mal nach vorn.
VfL Hameln: Zsolt Kovacs, Tim Heisterhagen – André Brodhage (2/2), Oliver Glatz 82), Tim Jürgens, Jannik Henke (2), Torben Höltje (11/5), Heiko Heemann, Daniel Maczka (1), Patrick Künzler, Jasper Pille (1), Andreas Gödecke, Jannis Pille (8), Sebastian Maczka.

Elffacher Torschütze - Torben Höltje lief zur Höchstform auf.
  • Elffacher Torschütze - Torben Höltje lief zur Höchstform auf.
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare