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Alexander Rehberg über seine Ziele und die Situation bei 96

„Alle sind angespannt“

Hannover/Bremke. Alexander Rehberg aus Brehmke hütet das Tor beim A-Junioren-Bundesligisten Hannover 96. Im Gespräch mit der Dewezet-Sportredaktion nahm der 18-Jährige auch Stellung zu den aktuellen Themen rund um seinen Klub.

veröffentlicht am 22.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

Alexander Rehberg, die Profis von Hannover 96 stecken mitten im Bundesliga-Abstiegskampf. Spüren Sie die Abstiegsangst auch in der A-Jugend oder lässt das den restlichen Verein kalt?

Nein, so ganz kalt lässt mich das natürlich nicht. Wir alle hoffen, dass die Profis den Klassenerhalt noch schaffen und den Abstieg verhindern. Aber wir konzentrieren uns voll und ganz auf unsere Aufgabe und Ziele in der U19.

Hätte der Abstieg der Profis eigentlich Konsequenzen für die Amateure, die U19 und Ihre persönliche Entwicklung?

Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie auch nächste Saison in der ersten Bundesliga spielen.

Sie trainieren regelmäßig mit den Profis. Merkt man Ihnen die Nervosität im Abstiegskampf an?

Nervös sind sie nicht, aber sie wirken in dieser Situation natürlich alle angespannt und fokussiert.

Sehen Sie Ihre sportliche Zukunft bei 96 oder könnten Sie sich einen Wechsel zu einem anderen Klub vorstellen?

Fest steht: Es gibt Angebote anderer Bundesliga-Klubs. Ich habe mich aber noch nicht entschieden, ob ich bei 96 bleibe oder zu einem anderen Verein wechseln möchte. Einen Profivertrag hat mir Hannover aber noch nicht angeboten.

Sie spielen seit fünf Jahren bei den „Roten“. Schon letzte Saison standen Sie mit der A-Jugend im Endspiel um die deutsche Meisterschaft. Dieses Jahr sieht es wieder gut aus. Wie schätzen Sie die Chancen ein?

Momentan sieht es auf jeden Fall gut aus, was die deutsche Meisterschaft angeht. Wir sind einen Punkt hinter dem Ersten RB Leipzig, es ist also noch alles drin. Wenn wir die letzten Spiele konzentriert angehen, stehen wir wie letztes Jahr in der Endrunde. Das wäre wieder eine super Sache für uns alle.

In der letzten Saison haben Sie auch bei den Amateuren gespielt. Die werden zurzeit durch die Ultras ja mehr unterstützt als die Profis. Wie haben Sie den Support wahrgenommen?

Das war natürlich der Wahnsinn. Gerade als junger Spieler pusht Dich das noch mal mehr. So war es ja auch beim Endspiel um die deutsche Meisterschaft letzte Saison gegen Hoffenheims A-Jugend. Auch da war der Support der Fans top.

Interview: Moritz Muschik



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