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Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und Tischtennis: Diese Klubs müssen zittern

Alarmstufe Rot

HAMELN-PYRMONT. Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und Tischtennis: Diese Klubs müssen zittern!

veröffentlicht am 21.12.2017 um 16:15 Uhr

Zwischen Hoffen und Bangen: Einigen Hameln-Pyrmonter Vereinen droht eine Zitter-Saison. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Alarmstufe Rot im heimischen Sport-Kosmos – die Zahl der Sorgenkinder in den gehobeneren Klassen wird hier immer größer. Und zwar erschreckend. Ob im Handball, Fußball, Basketball, Volleyball oder im Tischtennis, das Abstiegsgespenst huscht bereits überall munter über den Hof. Zwar sind mit dem bald anstehenden Jahreswechsel stets auch immer viele Hoffnungen verbunden, eines steht aber fest: Das große Zittern hat bei den betroffenen Klubs eine Dauerkarte. Was gegen die Malaise hilft, ist doch eigentlich klar: Einfach mal wieder gewinnen oder am besten gleich öfter.


Basketball: Was bisher nicht war, kann ja schließlich noch kommen. Darauf hoffen auch die Basketballer des VfL Hameln, die nach dem Regionalliga-Abstieg nun auch in der Oberliga mit mageren zwei Punkten schon wieder die Rote Laterne spazieren tragen. Schon der Januar wird für Trainer Dzenan Softic und seine Crew gleich zum Monat der Wahrheit. Mit dem SC Weende (13. Januar) und SV Stöckheim (20. Januar) gastieren die wohl einzig schlagbaren Teams der Liga hintereinander in der Sporthalle am Einsiedlerbach. Läuft auch gegen die direkten Abstiegskonkurrenten nichts unter dem Korb, ist das Thema erledigt.


Tischtennis: Noch wesentlich düsterer ist die aktuelle Situation beim Männer-Verbandsligisten TSV Fuhlen. Routinier Bernd Schüler und Co. gingen bislang komplett leer aus und sind wohl kaum noch zu retten. Eine Etage tiefer in der Landesliga taumelt der einstige Bundesligist TSV Tündern als Vorletzter (drei Punkte) ebenfalls am Rande des Abgrunds. Aber auch bei den Schwalben kann wohl nur noch das vielbeschworene Wunder helfen.


Fußball: Ein Blick in den Bezirk Hannover verdeutlicht zudem, dass der Kreis Hameln-Pyrmont hier gleich vier Sorgenkinder im Angebot hat. Die schlechtesten Karten davon besitzt zweifellos der FC Preussen Hameln in der Bezirksliga, Staffel 3. Der Vorletzte hat erst 10 Punkte auf dem Konto, aber mit 15 auch schon die meisten Spiele ausgetragen. Wird die durch die vielen Ausfälle derzeit noch schiefe Tabelle erst einmal begradigt, könnte der Zug für 07 schon abgefahren sein. Manager Toni Kierakowitz hatte zwar einige Winter-Neuzugänge angekündigt, ob die Qualität dann aber auch ausreicht, um die Klasse noch zu halten, wird sich zeigen. In der Parallel-Staffel 4 haben der MTSV Aerzen (11 Punkte) als Elfter und Germania Hagen (10) als Zwölfter die Kellertür zwar schon dicht vor Augen, aber noch nicht angeklopft. Zu den gefährdeten Teams zählen sie aber allemal, denn die Abstiegsränge sind letztlich nur einen Hauch entfernt. Entscheidend wird aber vor allem sein, wie erfolgreich die beiden Trainer Dirk Schumachers und Eldar Zahirovic ihre Mannschaften durch den strapaziösen Nachhol-Marathon im neuen Jahr manövrieren. Jeweils 20 Spiele stehen noch auf dem Programm. Eine echte Hausummer. Ebenfalls eine gewiss nicht sorgenfreie Rückserie wartet auch auf Landesliga-Vertreter SpVgg. Bad Pyrmont. Trainer David Odonkor und seine Mannen haben als Elfter (12 Punkte) nur einen Zähler Abstand zu den Abstiegsrängen, aber auch schon 14 Spiele absolviert. Auch hier gilt: Sind erst einmal alle Nachholpartien vom Tisch, kann es schnell finster werden. Damit der Super-GAU verhindert wird, müsste sich in der Winterpause aber personell noch etwas tun. Wird wohl auch so kommen.


Handball:Fast hoffnungslos ist dagegen der Status Quo beim MTV Rohrsen. Die Männer holten in der Handball-Landesliga erst einen Punkt und sind meilenweit entfernt vom rettenden Ufer. Das riecht für Trainer Oliver Duus und Co. schon jetzt nach Abstieg.
Volleyball: Ein sportliches Schicksal, dass wohl auch die Volleyballer des TC Hameln teilen werden, die als Vorletzter der Landesliga (6 Punkte) nur noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt haben.

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