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Fußball-Chef Karsten Hoppe traut MTSV Aufstieg zu / Derby in Börry: Latferde kommt / Fischbeck in Eimbeckhausen / SG 74 gegen TuSpo

Aerzener Tormaschinenfabrik will weiter auf Kreisligakurs bleiben

Fußball (aro/kf). Aerzens Fußball-Chef Karsten Hoppe ist davon überzeugt, dass der MTSV in dieser Saison im Titelkampf ein Wörtchen mitreden wird: Trainer Milan Rivic hat ein junges und dynamisches Team geformt, dass mit vielen Talenten gespickt ist. Obwohl die Erfahrung noch etwas fehlt, gehört der Hurra-Fußball der vergangenen Saison, in der der MTSV 67 Gegentreffer kassierte, der Vergangenheit an: „Die Abwehr, die früher das Sorgenkind war, ist durch Eike Wessel stabiler geworden.“

veröffentlicht am 23.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:41 Uhr

Warmlaufen für Bad Pyrmont II: Die Kicker des MTSV Aerzen sind z

Zu Hause musste sich der Tabellenführer aus Aerzen bisher noch keiner Mannschaft geschlagen geben. Das soll auch morgen beim „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen die Pyrmonter Reserve so bleiben. Den nächsten Gegner hat Hoppe in Hastenbeck beobachtet. Sein Eindruck: Der Tabellen-Dritte ist zwar stark, aber nicht überragend. „Zu Hause brauchen wir uns vor keiner Mannschaft verstecken“, betont Hoppe. Alle drei Niederlagen kassierte der MTSV bisher auswärts. Mit dem torgefährlichen Spielmacher Patrick Hoppe und Torjäger Andreas Wölk hat der MTSV zwei „Ballermänner“ in den Reihen. Die Aerzener Tormaschinenfabrik peilt nicht nur die Herbstmeisterschaft an, sondern den Aufstieg in die Kreisliga. „Unser Team hat das Potenzial dazu“, ist Hoppe überzeugt.

Robin Illge ist nach einem Schienbeinbruch wieder fit, „aber noch nicht ganz der Alte“. Wenn demnächst auch Patrick Illge und Dennis Hausmann in den 22er Kader zurückkehren, „sind wir noch besser besetzt als jetzt“. Titelfavorit ist für Hoppe nicht Aerzen, Bad Pyrmont oder Hastenbeck, sondern der Hamelner Nordstadtklub SG 74, obwohl die Bicknell-Elf in den vergangenen drei Spielen zwei Niederlagen kassierte: Von allen Teams hat die SG 74, die morgen 14 Uhr die TuSpo Bad Münder emüfängt, „den besten Kader“.

Spannung und eine große Zuschauerkulisse verspricht auch das Nachbarschaftsduell zwischen dem SC Börry und FC Latferde 80. In den letzten Jahren entschied Börry die Duelle immer für sich. Aber diesmal wird Latferde nach dem Überraschungssieg gegen die SG 74 als Favorit gehandelt, weil SC-Coach Dirk Brockmann auf zahlreiche Stammspieler verzichten muss. – Trotz der Ausfälle von Kracht, Klee und Borcherding sieht Flegessens Trainer Jörg Schmidt der Auswärtspartie bei Inter Holzhausen (Stg., 15 Uhr) optimistisch entgegen. Inter steht unter Zugzwang und setzt mit drei Spitzen klar auf Offensive. Bis auf die Langzeitverletzten Feldmann, Kister und N. Dorn sind alle Spieler dabei. – SW Löwensen will mit einem Heimsieg gegen Klein Berkel II (Stg., 15 Uhr) die rote Laterne wieder abgeben. – Der TSC Fischbeck muss ohne Koch, Walford und Wegener nach Eimbeckhausen reisen.

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