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Fußball-Bezirksliga: Torjäger ein Garant für den Höhenflug

Adem Avci – Lachems Glücksgriff

veröffentlicht am 14.09.2016 um 16:18 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

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Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Eiskalt und zuverlässig. Kurzum: Ein Garant für den Höhenflug des Dorfklubs auf Platz zwei.

Ist aber irgendwie alles auch kein Wunder, denn sein Nachname bedeutet aus dem türkischen übersetzt, Jäger. Nomen est omen. Da bleibt einem talentierten Stürmer, der rechts wie links schießen kann und auch noch einen platzierten Kopfball im Repertoire hat, quasi auch nur die Torjägerrolle übrig. Und die füllt der 23-Jährige mit der Rückennummer 17, der im Sommer nach einem Kurzgastspiel in Wallensen am Haarwege anheuerte, zu aller Zufriedenheit auch voll aus. „Adem ist für uns ein absoluter Glücksgriff. Ein Mann für die ganz wichtigen Tore. So einer hat uns zuletzt gefehlt“, lobt Tarik Önelcin seinen Premium-Angreifer. Lachems Trainer will aber nicht unerwähnt lassen, dass die Mannschaft den Neuzugang, der auch schon für den TSV Pegestorf im Einsatz war, ganz schnell integriert hat. „Bei uns läuft alles nur über das Team. Davon profitiert natürlich auch er“, stellt er fest.

„Es passt einfach alles zusammen“, stimmt Adem Avci zu und ist glücklich, dass er mit seinem langjährigen Kumpel Egcon Musliji auch noch einen kongenialen Spielpartner und Vorbereiter auf dem Platz hat. „Wir sind wie Brüder und verstehen uns blind“, verrät der momentane Topscorer der 7. Liga eine wichtige Zutat seines Erfolgsrezeptes. Aber wie geht es nach dem Traumstart nun weiter mit dem SV Lachem und seinem Torjäger, denn am Samstag wartet mit dem TSV Bisperode ein überaus unangenehmer Kreisrivale? „Wir versuchen auch weiterhin, jedes Spiel zu gewinnen. Dafür werden wir alles geben. Und wenn ich der Mannschaft dann noch mit weiteren Treffern helfen kann, umso besser“, hat Avci klare Vorstellungen von der Partie und dem weiteren Saisonverlauf. Eine spezielle Torquote will er („Das lasse ich alles auf mich zukommen“) sich aber nicht vornehmen.

Dafür weiß der Vollstrecker aber schon heute, wo der SV Lachem am Ende landen wird: „Ein Platz unter den Top fünf der Liga ist realistisch.“



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