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Fußball: Hastenbeck lässt Tündern beim 2:0 im Oberliga-Derby keine Chance

Acikgöz und Keune sorgen für das Sahnehäubchen

HASTENBECK. Ist das Sahnehäubchen oben drauf, dann schmeckt die Siegertorte umso besser. So auch bei den Oberliga-Spielerinnen des SV Hastenbeck, die sich nach dem 2:0 (2:0)-Derbysieg gegen den HSC BW Tündern sogar eine besonders große Portion Schlagobers verdient hatten.

veröffentlicht am 26.08.2018 um 16:22 Uhr

Glück pur: Josephine Acikgöz lässt sich von Natalie Datta nach ihrem Führungstor gegen Tündern gehörig feiern. Foto: awa
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Den Sieg hatte die Mannschaft vom Reuteranger, die nach dem dritten Spieltag der 4. Liga der Konkurrenz an der Tabellenspitze weiterhin kräftig Feuer macht, schon in der ersten Halbzeit eingetütet. Erst überwand Josephine Acikgöz (7.) Tünderns Torhüterin Celina Dombrowe mit einem Heber fast vor Außenlinie, dann jagte Celine Keune (31.) den Ball, der abgefälscht wurde, aus 14 Metern unhaltbar zum 2:0 in die Maschen. Damit war fast schon die Vorentscheidung gefallen. Die von Spielertrainerin Bianca Lity gut eingestellte Heimelf kontrollierte mit einer kompakten Abwehr das Spiel. Bei Tündern fehlten vor 150 Zuschauern die spielerischen Mittel, um ernsthaft für Gefahr sorgen zu können.

Hastenbecks Abwehr stand auch deshalb so sicher, weil Lity fast über Nacht noch eine echte Verstärkung aus dem Hut gezaubert. Vom SV Hemsen hatte sie Britta Kappel aus dem Emsland ins Weserbergland gelotst. „Es ist doch schön, wenn alte Freundschaften nicht abreißen“, stellte Teammanager Hendrik Lity fest. Das Duo Lity – Kappel hatte schon zu Zweitliga-Zeiten beim SV Meppen für viel Schwung gesorgt.

Einen zweiten hochkarätigen Neuzugang, der bereits in der Gerüchteküche rund um den Sportplatz am Reuteranger kursierte, bestätigte Lity hingegen nicht. Nancy Glaser, die zweite Torhüterin des Nordost-Regionalligisten RB Leipzig, trainiert zwar mit dem Hastenbecker Team, doch mehr hatte Lity nicht zu melden. Aber der Teamchef sorgte für Aufklärung: „Sie ist für ein halbes Jahr an der Technischen Akademie in Hameln. Nur deshalb trainiert sie bei uns mit. Ihr Pass bleibt natürlich in Leipzig.“



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