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RV Weser Hameln startet am Samstag mit zwei Booten beim Top-Event in London / Ruhe: Dafür haben wir hart trainiert

Ab in den Achter – Ruderer fit für Duell auf der Themse

Rudern. Die Vorfreude beim RV Weser Hameln ist riesengroß. Die Koffer sind gepackt, die Boote verladen – und ab geht die Post heute in Richtung London. In der englischen Metropole steht am Samstag in Mortlake das größte Ruder-Event der Welt, „The Head of the River Race“, auf der Themse im Blickpunkt des Geschehens. 400 Achter sind am Start und im Hauptrennen auch gleich zwei Hamelner Boote. Darunter das Flaggschiff des Traditionsvereins, der neue Bundesliga-Achter. „Das ist für alle ein tolles Erlebnis, sich mit den vielen Nationen zu messen“, weiß RVW-Sprecher Dirk Adomat aus Erfahrung.

veröffentlicht am 24.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:41 Uhr

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Dank der guten Platzierung im Vorjahr (Rang 49) haben die Veranstalter die Schützlinge von Cheftrainer Jörg Sehrbrock auf die Startplätze 43 und 56 gesetzt. Durch eine Verwechselung geht aber das stärkere Boot erst gut zwei Minuten nach dem vermeintlich schwächeren auf die 6,8 Kilometer lange Strecke bis zur Putney Bridge.

Eine besondere Herausforderung für die Mannschaften aus ganz Europa und Übersee ist die längere Strecke, denn bei normalen Regatten stehen meist nur 1000 m oder bei Olympischen Spielen 2000 m auf dem Programm. Nicht minder attraktiv ist auch die große Kulisse. So werden abermals wieder Hunderttausende von Zuschauern die Ufer links und rechts der Themse bevölkern und ihre Favoriten lautstark anfeuern. Dass sich jeder Achter dabei kräftig in die Riemen legt, ist selbstverständlich, denn baden gehen will schließlich keiner.

Obwohl die RV-Recken noch nicht in ihr nagelneues Boot einsteigen dürfen, sondern es nur bestaunen und zusammenbauen durften, rechnen sie trotzdem damit, ihre gute Platzierung aus dem Vorjahr auch im alten Boot wiederholen zu können.

„Wir haben diese Woche noch einmal hart trainiert, fühlen uns für den Einsatz fit“, so Michael Ruhe, Schlagmann des Bundesliga-Achters, in dem auch noch Jan-Martin Bröer, Christoph Mader, Lennart und Nils Hawranke, Fabian Schönhütte, Ronald Bakker und Christian Nittinger sitzen. Gesteuert wird das Boot von Merle Wessel.

Im zweiten, früher startenden Hamelner Boot sitzen hinter Schlagmann Till Garbe, Lars Adomat, Frederik Klein, Frederik Schumann, Patrick Pätzold, Christopher Winnefeld, Philipp Dennis und Olaf Bakker. Mareike Adomat wird per Megafon die nötigen Kommandos geben. Tags darauf wird bei einem Nostalgie-Rennen sogar noch ein drittes Hamelner Boot zu Wasser gelassen. In ihm wollen die Cracks früherer Jahre wie Bernd Kerkhoff , Frank Höltje und Markus Wollenweber noch einmal gegen starke Konkurrenz zeigen, dass sie nichts verlernt haben.



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