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Britta Anderson glänzt bei der deutschen Meisterschaft Cross-Duathlon in Trier

Über Stock und Stein zu Silber

TRIER. Über Stock und Stein zu Silber: Bei der deutschen Meisterschaft im Cross-Duathlon in Trier wurde Britta Anderson vom ESV Eintracht Hameln Vizemeisterin ihrer Seniorinnen-3-Klasse.

veröffentlicht am 18.03.2019 um 10:40 Uhr
aktualisiert am 18.03.2019 um 16:40 Uhr

Auf dem Mountainbike in Aktion: Britta Anderson (ESV Eintracht) ist deutsche Vizemeisterin ihrer Seniorinnen-3-Klasse. Foto: nls

Autor:

Matthias Abromeit
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Die Saison der Triathleten hat gerade erst begonnen, doch schon ist der Trophäenschrank der Familie Anderson wieder voller geworden. Bei der deutschen Meisterschaft im Cross-Duathlon in Trier wurde Britta Anderson vom ESV Eintracht Hameln Vizemeisterin ihrer Seniorinnen-3-Klasse. „Offiziell war das nur ein Duathlon. Aber es hat so stark geregnet, dass wir schon beim Einchecken gegen das herabströmende Wasser anschwimmen mussten“, scherzte Anderson.

Auf der Strecke war ihr aber nicht mehr zum Scherzen zumute. Zwei Laufrunden à 2,5 Kilometer, anschließend vier Runden auf dem Mountainbike mit insgesamt 23,2 Kilometern und zum Abschluss einen weitere Laufrunde standen an. „Nach dem Regen der ganzen letzten Woche und einem Starkregen am Morgen war der Kurs extrem matschig. Da ist nichts trocken oder sauber geblieben.“ Sauber war nur ihre Leistung. Nach 2:06:08 Stunden glänzte allerdings doch noch etwas an ihr – die Silbermedaille um ihren Hals.

Die errang auch Sohn Scott Anderson. Ihn hatten die Andersons auf der Hinfahrt aus Hameln in Uerdingen abgeholt. Er trat in der TM25-Klasse an und hatte nach 1:30:51 Stunden nur Gesamtsieger Jonas Hoffmann (TV Buschhütten) vor sich. Nils Propfen (ESV Eintracht) lag nach 1:58:27 Stunden auf Rang sechs der Senioren-1-Klasse.

Fast hätte Ian Anderson das Medaillen-Triple der Familie perfekt gemacht. Doch er verpasste bei den Senioren 4 nach 1:47:37 Stunden knapp die Bronzemedaille und wurde Vierter. „Die Strecke hier war schon härter als vor einigen Wochen bei der Wintertriathlon-WM. Dort war aber auf 1600 Metern Höhe die dünne Luft eher das Problem“, erinnerte sich Ian Anderson. In Asiago in den italienischen Alpen kam der international für Großbritannien startenden Anderson nach Laufen, Mountainbike-Rennen und Skilanglauf als Achter seiner TM50-Senioren ins Ziel. Toll war die Kulisse mit weißer Schneelandschaft vor blauem Himmel. Hart waren aber die Bedingungen. Viele Höhenmeter, minus 7 Grad Celsius und die dünne Luft. Dünn war aber auch die Informationsflut. „Wir haben zu Hause in Hameln erst eine Woche später die Resultate erfahren“, sagte Britta Anderson. Ihrem Mann war das egal. Für ihn zählte das Erlebnis. Da konnte er sich auch in Trier daran erinnern. Denn nachdem der dortige Duathlon im Vorfeld durch den Starkregen schon quasi zum Triathlon geworden war, wurde dieser am Ende sogar fast noch zum gefühlten Winter-Triathlon: „Wir sind gleich beim Start der Rückfahrt auch noch in einen Schneesturm gekommen“, so Anderson.



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