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600 Zuschauer sehen 28:22-Sieg in der "Hölle" Nord

Hameln (jko). Einiges erinnerte an die glorreichen Zeiten in der 80er-Jahren: Über 600 Fans füllten die Reihen bis auf den letzten Platz, die Treppen wurden zu zusätzlichen Sitzplätzen. Die altehrwürdige Halle Nord wurde wieder zur „Hölle“ und nach dem grandiosen 28:22 (13:14)-Sieg des VfL Hameln im Oberliga-Spitzenspiel gegen den TV 87 Stadtoldendorf bebte sie in ihren Grundfesten.

veröffentlicht am 25.10.2009 um 19:45 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:41 Uhr

Hameln (jko). Einiges erinnerte an die glorreichen Zeiten in der 80er-Jahren: Über 600 Fans füllten die Reihen bis auf den letzten Platz, die Treppen wurden zu zusätzlichen Sitzplätzen. Die altehrwürdige Halle Nord wurde wieder zur „Hölle“ und nach dem grandiosen 28:22 (13:14)-Sieg des VfL Hameln im Oberliga-Spitzenspiel gegen den TV 87 Stadtoldendorf bebte sie in ihren Grundfesten. Einiges erinnerte an die glorreichen Zeiten in der 80er-Jahren: Über 600 Fans füllten die Reihen bis auf den letzten Platz, die Treppen wurden zu zusätzlichen Sitzplätzen. Die altehrwürdige Halle Nord wurde wieder zur „Hölle“ und nach dem grandiosen 28:22 (13:14)-Sieg des VfL Hameln im Oberliga-Spitzenspiel gegen den TV 87 Stadtoldendorf bebte sie in ihren Grundfesten. „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben“, konnte Hamelns Björn Schubert, der im Vorjahr noch für den TV 87 spielte, eine gewisse Anspannung nicht verhehlen. Die war auch von Beginn an im VfL-Team zu spüren, wo kurzfristig der grippekranke Sven Hylmar ausfiel. Acht Fehlwürfe in den ersten 14 Minuten ließen Böses erahnen, die Gäste hingegen trafen bis zu diesem Zeitpunkt alles und führten mit 4:8. Trainer Hajo Wulff stellte nun auf eine 6:0-Formation um, die zu einem schier unüberwindbaren Bollwerk wurde, hinter dem mit Frank Rosenthal (19 gehaltene Bälle, davon zwei Siebenmeter von Walter und Staniszewski) ein überragender Torhüter stand.
 Eine doppelte Überzahl nutzte der VfL zwischen der 50. und 52. Minute zur erstmaligen Drei-Tore-Führung (22:19). Als Schubert das 23:19 (53.) nachlegte war die Vorentscheidung gefallen. Die von Christian Raddatz einmal mehr perfekt organisierte Abwehr zwang die Stadtoldendorfer, die in der zweiten Halbzeit nur noch acht Treffer erzielten, mehr und mehr zu Fehlern. „Wir haben sie müde gespielt“, stellte Hajo Wulff fest.
 „Es war ein packendes Spiel. Hameln hat verdient gewonnen, auch wenn das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen ist“, meinte der für den TV 87 spielende Ex-VfLer Dominik Niemeyer, der mit 7/1 Treffern zusammen mit Tobias Walter (7/4) bester Werfer der Gäste war. „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben“, konnte Hamelns Björn Schubert, der im Vorjahr noch für den TV 87 spielte, eine gewisse Anspannung nicht verhehlen. Die war auch von Beginn an im VfL-Team zu spüren, wo kurzfristig der grippekranke Sven Hylmar ausfiel. Acht Fehlwürfe in den ersten 14 Minuten ließen Böses erahnen, die Gäste hingegen trafen bis zu diesem Zeitpunkt alles und führten mit 4:8. Trainer Hajo Wulff stellte nun auf eine 6:0-Formation um, die zu einem schier unüberwindbaren Bollwerk wurde, hinter dem mit Frank Rosenthal (19 gehaltene Bälle, davon zwei Siebenmeter von Walter und Staniszewski) ein überragender Torhüter stand.
 Eine doppelte Überzahl nutzte der VfL zwischen der 50. und 52. Minute zur erstmaligen Drei-Tore-Führung (22:19). Als Schubert das 23:19 (53.) nachlegte war die Vorentscheidung gefallen. Die von Christian Raddatz einmal mehr perfekt organisierte Abwehr zwang die Stadtoldendorfer, die in der zweiten Halbzeit nur noch acht Treffer erzielten, mehr und mehr zu Fehlern. „Wir haben sie müde gespielt“, stellte Hajo Wulff fest. „Es war ein packendes Spiel. Hameln hat verdient gewonnen, auch wenn das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen ist“, meinte der für den TV 87 spielende Ex-VfLer Dominik Niemeyer, der mit 7/1 Treffern zusammen mit Tobias Walter (7/4) bester Werfer der Gäste war.

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