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35:38 in Burgdorf! Verspielt der VfL die "Vize"-Meisterschaft?

Hameln/Burgdorf (jko). Das Debüt von Interimscoach Wolfgang Achilles, der Trainer Hajo Wulff vertrat, ging in die Hose. Handball-Oberligist VfL Hameln kassierte gegen die Bundesligareserve des TSV Burgdorf eine unnötige 35:38 (17:22)-Pleite. Wenn es dumm läuft, kann der VfL am letzten Spieltag sogar noch die "Vize"-Meisterschaft verspielen.

veröffentlicht am 02.05.2010 um 12:33 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

Hameln/Burgdorf (jko). Das Debüt von Interimscoach Wolfgang Achilles, der Trainer Hajo Wulff vertrat, ging in die Hose. Handball-Oberligist VfL Hameln kassierte gegen die Bundesligareserve des TSV Burgdorf eine unnötige 35:38 (17:22)-Pleite. Wenn es dumm läuft, kann der VfL am letzten Spieltag sogar noch die "Vize"-Meisterschaft verspielen. Der Knackpunkt war laut Achilles, „dass wir zu viele Zeitstrafen kassiert haben. Das wurde von den Burgdorfern gut ausgenutzt“. Die Hamelner, die 4:1 führten, erwischten einen guten Start. Doch bereits nach zwölf Minuten lag der VfL, dessen Abwehr in der ersten Hälfte einem schweizer Käse glich, mit 5:7 hinten. Bis zum Schluss liefen Kapitän Oliver Glatz und Co. diesem Rückstand hinterher. Beim Stand von 34:35 (55.) keimte zwar noch einmal Hoffnung auf. Aber Sven Hylmar und Oliver Glatz vergaben zweimal die Chance zum Ausgleich. „Doch nach dem 34:36 war die Partie dann endgültig für uns gelaufen“, so Achilles. Für Burgdorfs Trainer Dirk Pauling und TSV-Urgestein Christopher Nordmeyer war es das letzte Heimspiel. Offenbar wollte der VfL bei der Abschiedsparty kein Spielverderber sein.



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