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VfL-Trainer kritisiert die Schiedsrichter

30:31-Pleite: Wulff wettert – jetzt droht der Abstieg

Handball (hjk). Eine Minute vor dem Abpfiff war die Welt für den VfL Hameln noch halbwegs in Ordnung. Da hatte Jannis Pille im vorletzten Regionalliga-Heimspiel mit seinem zehnten Treffer das 30:30 gegen die HSG Nordhorn II erzielt. Doch 30 Sekunden vor der Schlusssirene stürzte ein Handball-Oldie die tapfer kämpfenden VfLer ins Tal der Tränen – und möglicherweise schon in die 4. Liga. Heiner Bültmann, fast 38 Jahre alt und 2,08 m groß, versetzte den Wulff-Schützlingen den ganz bitteren K.o. Lähmendes Entsetzung auf der Tribüne, wo Minuten zuvor die diesmal nur noch 250 Fans ein Höllenspektakel veranstaltet hatten. „Hameln hat das beste Publikum der Liga. Schade, wenn diese Mannschaft absteigen müsste“, versuchte Nordhorns überglücklicher Siegtorschütze und Spielertrainer hinterher Trost zu spenden. Er hatte keine Chance. Während die HSG-Spieler „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ skandierten, schlichen die VfL-Akteure wie begossene Pudel in die Kabine. Trainer Hajo Wulff indes hatte die Schuldigen für die 17. Niederlage schnell gefunden. Er nahm die Schiedsrichter Weiss und Köhnken (TSV Bierden) verbal schwer unter Beschuss: „Die haben mit zweierlei Maß gemessen und meine Mannschaft klar benachteiligt. Ich habe langsam keine Lust mehr, mich von solchen Schiedsrichtern verpfeifen zu lassen“, wetterte der 36-jährige Coach.

veröffentlicht am 26.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

Frustbewältigung: Die VfL-Torhüter Andrew Treuthardt (links) und


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