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30:29! Handball-Krimi mit Happy End für VfL

Was für ein Handball-Krimi! Mit einem 30:29-Zittersieg gegen den MTV Vorsfelde startete der VfL Hameln in die neue Saison.

veröffentlicht am 18.09.2021 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 18.09.2021 um 22:30 Uhr

VfL Hameln – MTV Vorsfelde 30:29 (17:13).

Der VfL Hameln feierte in seinem ersten Heimspiel der neuen Oberliga-Saison vor rund 150 Zuschauern einen hauchdünnen 30:29-Sieg gegen den MTV Vorsfelde. Den Grundbaustein für diesen Erfolg legte die Mannschaft von den neuen Interimstrainern Oliver Glatz und Hajo Wulff in der ersten Halbzeit.

Die Hausherren kamen gut in die Partie und führten nach vier Minuten mit 3:0. „Wir waren von Anfang an zu 100 Prozent da und haben als Mannschaft funktioniert“, berichtete VfL-Trainer Oliver Glatz. Diesen Vorsprung verteidigten die Gastgeber über die komplette erste Halbzeit und bauten ihn zudem auch aus, sodass Sebastian Maczka in der 23. Spielminute mit seinem Treffer zum 15:9 die erste Sechs-Tore-Führung für die Rattenfänger erzielte.

Bis zum Halbzeitpfiff verkürzte der MTV Vorsfelde allerdings noch auf vier Tore. Damit ging der VfL Hameln mit einem Stand von 17:13 in die Kabine. „Im Angriff haben wir heute gut agiert und auch die Deckung haben wir stabil gestellt“, so Glatz.

Krimi bis zur letzten Sekunde

Nach dem Wiederanpfiff starteten die Gäste aus Vorsfelde besser in die zweite Halbzeit und lagen in der 33. Minute nur noch mit 17:15 zurück. Doch die Hamelner hielten ihren Vorsprung bis um 23:19-Zwischenstand aufrecht (42.). Im Folgenden begann die Aufholjagd des MTV. Ein 0:4-Lauf auf Seiten der Gäste führte dazu, dass zehn Minuten vor Schluss ein 23:23 Unentschieden auf der Anzeigetafel stand.

Von dort an gestaltete sich eine hoch spannende Schlussphase, in der die Rattenfänger die Nase immer leicht vorne hatten. Kurz vor Schluss sollte Toptorschütze Jannis Pille den Siegtreffer zum 30:29 erzielen. „Jannis Pille hat heute vorne super Akzente gesetzt und war auch in der Deckung stark“, lobte Glatz den achtfachen Torschützen.

Der Ball ging nach diesem Treffer noch einmal in den Besitz der Gäste. Diese erzielten dass vermeintliche 30:30. Jedoch entschieden die beiden Unparteiischen, dass dieses Tor nicht zählen sollte, da es wenige Hundertstelsekunden nach Ablauf der Spielzeit fiel. „Ich bin einfach froh, dass das Spiel vorbei ist und wir die zwei Punkte bei uns in Hameln behalten“, so der erleichterte VfL-Coach, der seiner gesamten Mannschaft eine gute Leistung und starke Mentalität attestierte.

VfL Hameln: Jannis Pille (8), Tim Jürgens (7/4), Janis Dohme, Sebastian Maczka (je 5), Niklas Colusso (4), Jannik Henke (1).



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