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Niederlage in Dingelbe mit dem Abpfiff/ / Emmerthal II nach 30:31 weiter in Abstiegsnot

28:29 – finale Schmerzen nerven Aerzen

Torhüter Holger Bartling kassierte mit HF Aerzen in Dingelbe mit dem Schlusspfiff eine bittere 28:29-Niederlage.

veröffentlicht am 25.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:41 Uhr

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Foto: rhs

Handball (kf). In der WSL-Oberliga musste sich HF Aerzen im Verfolgerduell beim TVE Dingelbe II in letzter Sekunde geschlagen geben. Mit dem Schlusspfiff hämmerten die „Eichen“ einen Freiwurf zum 29:28 (13:17)-Endstand direkt in die Maschen des Aerzener Tores. Die Handball-Freunde, die trotz der Niederlage den zweiten Platz behaupteten, hatten in der ersten Halbzeit die Partie fest im Griff. Sie führten bereits 14:7, leisteten sich dann aber einige leichtsinnige Fehler. Dazu schied Peter Schulz bereits in der 20. Minute mit einer Kapselverletzung aus. „Das war natürlich ein herber Verlust, denn personell haben wir einfach keine Alternativen“, stellte Torjäger Sebastian Steup fest. Mit der dünnen Personaldecke baute Aerzen in der zweiten Halbzeit konditionell ab. Tore: Grabbe (8/1), Buß (5), Steup (5), Bauer (5/3), Schlie (2), Gronemann (2), Schulz.

Beim WSL-Pokalsieger HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf ist die Luft raus. Beim Tabellenletzten HSG Exten/Rinteln kassierte die Mannschaft von Trainer Ralph Schönemeier ohne große Gegenwehr eine 25:30 (11:18)-Niederlage. Exten/ Rinteln zeigte sich von Beginn an spielbestimmend und setzte sich schnell mit 6:2 ab. In der zweiten Halbzeit konnte die Fuhlen/Hessisch Oldendorfer Kombination zwar auf 21:23 verkürzen. Doch in der entscheidenden Phase verhinderte Extens starker Torhüter Winter die mögliche Wende. Tore: Heppner (8), Krettek (5/2), Herrmann (4), Weidemann (4/4), Dorndorf (2), Schuster (2), Peters (2).

Die TSG Emmerthal II verlor 30:31 (15:17) beim TV 87 Stadtoldendorf II und muss als Tabellenzwölfter weiter um den Klassenerhalt zittern. Die Stadtoldendorfer bestimmten von Beginn an die Partie und führten fünf Minuten vor dem Abpfiff mit 29:25. Die TSG verkürzte 30 Sekunden vor dem Abpfiff auf 30:31, doch mit der nötigen Cleverness brachte der TV 87 die knappe Führung über die Zeit. Tore: Ostwald (8), Schunko (6), Cyrklaff (4/3), William (4), Wassermann (4), Spickermann (3), Müller.

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