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2:1 - Tündern gewinnt Kellerduell

Big Points für den HSC Blau-Weiß Schwalbe Tündern im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Oberliga. Die Motzner-Elf gewann das Kellerduell gegen den MTV Wolfenbüttel mit 2:1(1:1).

veröffentlicht am 08.02.2020 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 08.02.2020 um 19:50 Uhr

Tündern feiert einen Traumstart ins neue Jahrzehnt! Im Kellerduell bezwangen die Blau-Weißen den Abstiegskonkurrenten aus Wolfenbüttel mit 2:1 – der vierte Sieg im „Abenteuer“ Oberliga und der zweite in Folge. Ende letzten Jahres bezwangen die Windmühlenkicker den TB Uphusen dank einer überragenden Leistung mit 3:0. Diesmal war es allerdings ein schwierigeres Stück Arbeit für das Team von Trainer Siegfried Motzner. „Es war ein hartes Spiel. Der Schiedsrichter hatte aber eine gute Linie und hat auch bei brenzligen Situationen sein Ding durchgezogen“, so Motzner. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, die kaum spielerische Höhepunkte hatte. Motzner erklärte: „Wir hatten mitunter gute Balleroberungen, haben aber immer wieder zu hektisch nach vorne gespielt. Dadurch ging es hin und her.“ Bitter für die Hausherren: Bereits in der 8. Minute ging der MTV dank Tim Heike in Front – er kam aus rund zehn Metern frei zum Schuss und schloss trocken ins kurze Eck ab. Es sollte bis Ende des ersten Durchgangs die erste und einzige Chance von Wolfenbüttel bleiben.

Im Gegenzug agierte Tündern nun mutiger nach vorne und wurde in der 18. Minute belohnt. Tim Niclas Schumachers kam aus kurzer Distanz zum Abschluss und glich nur zehn Zeigerumdrehungen nach dem Rückstand zum 1:1 aus. In der Folge verpassten die Gastgeber die Führung:  Innenverteidiger Kris-Lennart Müller scheiterte nach einem Vorstoß im Eins-gegen-Eins an MTV-Schlussmann Philipp Steinke, ebenso wie Robin Tegtmeyer. Auf der anderen Seite wurde Wolfenbüttel kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal per Freistoß gefährlich, doch BW-Keeper Kolja Kowalski entschärfte den Schuss souverän. Nach dem Seitenwechsel blieb Tündern in einer weitestgehend zerfahrenen Begegnung die tonangebende Mannschaft.

In der 59. Minute belohnte sich die Motzner-Elf für ihren aufopferungsvollen Kampf, als ein langer Ball bei Lukas Kramer landete und dieser das Leder aus spitzem Winkel per Direktabnahme flach ins lange Eck schweißte. Mit der Führung im Rücken stellte das Oberliga-Schlusslicht seine Angriffsbemühungen jedoch weitestgehend ein und konzentrierte sich auf die Defensive – die vereinzelten Konter spielte Tünder nicht konsequent genug aus oder die Abschlüsse waren zu ungefährlich.

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Die Gäste warfen dagegen mit zunehmender Spieldauer alles nach vorne, um die drohende Niederlage zu vermeiden. „Wir haben uns leider immer tiefer hinten einschnüren lassen und sind nicht mehr gut rausgerückt. Dadurch war jeder hohe Ball von Wolfenbüttel gefährlich“, meinte Motzner: „Besonders Wolfenbüttels Jörn Winkler war in der Luft sehr stark und hat uns immer wieder auf die Probe gestellt.“ Trotz vieler gefährlicher Hereingaben hielt Tünderns Bollwerk bis zum Abpfiff stand und brachte das 2:1 über die Zeit. „Es war bis zum Ende brenzlig. Richtig zwingende Chancen hatte der Gegner aber nicht mehr. Wir freuen uns natürlich sehr über den Sieg. Wir waren schon in der Pause guter Dinge, dass wir das Ding gewinnen können. Trotz der schwierigen Vorbereitung waren alle Spieler fit und konnten voll durchziehen“, resümierte Motzner. Trotz des Sieges bleibt seine Mannschaft Tabellenletzter – sendete aber mit nun zwei Siegen in Folge ein deutliches Lebenszeichen an die direkte Konkurrenz.
BW Tündern: Kowalski, Hilker, dos Santos (90.+3 Hey), Müller, Kramer (90.+1 Kraus), Niebling, Tegtmeyer, Vespermann (75. Manka), Gurgel, Neckritz, Schumachers
MTV Wolfenbüttel: Steinke, Schlüschen, Block (84. Klöppelt), Sarizki (68. Vollbrecht), Buschmann, Winkler, Heike, Hermann, Plünnecke, Wolf (81. Patz), Kühle.
Schiedsrichter: Tobias Geismann.
Assistenten: Ali-Kaan Pelitli, Maximilian Fischer.
Tore: 0:1 Tim Heike (8.), 1:1 Tim Niclas Schumachers (18.), 2:1 Lukas Kramer (57.).



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