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TC-Volleyballer verlieren 1:3 in Hannover / Auch Bad Pyrmont und Bad Münder gehen leer aus

„Wir haben den Faden total verloren“

Hameln-Pyrmont. Die 1:3-Niederlage der Hamelner Landesliga-Volleyballer gegen die VSG Hannover IV war für TC-Trainer Miroslaw Warchol ein Rätsel. Der TC startete „bravourös“ und gewann den ersten Satz mit 25:13 im Eiltempo. Und auch im zweiten Satz waren die Hamelner bis zum 10:8 richtig gut drauf. Und dann lief es plötzlich nicht mehr.

veröffentlicht am 28.10.2013 um 15:22 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:58 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Warchol könnte sich den Einbruch „nicht erklären“. Während der Gegner immer stärker wurde, „haben wir total den Faden verloren“. Selbst Auszeiten und Auswechslungen halfen nichts. Die Hannoveraner schlugen stark auf, machten neun Punkte in Folge und gewannen den zweiten Satz zu 14, den dritten zu 16. Im vierten Durchgang fingen sich die Hamelner zwar wieder, aber mit 23:25 mussten sie sich am Ende knapp geschlagen geben. „Wir haben uns einfach zu viele Stellungsfehler in der Abwehr erlaubt“, so Warchol. Und die seien vom Gegner eiskalt bestraft worden.

Und auch Bad Pyrmonts Landesliga-Frauen gingen in Hannover leer aus. „Die dünne Personaldecke hat uns heute drei Punkte gekostet“, sagte MTV-Trainerin Martina Noeltker nach der 1:3-Niederlage gegen GfL Hannover III. Weil nur sechs Spielerinnen im Kader waren, fehlten ihr auf der ersatzbank die Alternativen. Nach dem 0:2-Rückstand (23:25, 12:25) konnte zwar der dritte Satz mit 25:22 gewonnen werden. Aber mit 13:25 ging der vierte Satz und das Spiel unter anderem durch starke Aufschlagserien des Gegners verloren. „Zu viel Hektik und zu viele Fehler bestimmten unser Spiel“, sagte Noeltker, die aber die erste Saisonniederlage schnell abgehakt hat und positiv nach vorne blickt. „Nächste Woche ist bis auf Lena Reese, die in Schottland ist, der gesamte Kader wieder dabei.“

Und auch der SC Bad Münder, der ebenfalls mit 0:3 (13:25, 22:25, 9:25) in Hannover verlor, muss weiter auf den ersten Auswärtssieg warten. „Es sah zunächst nicht danach aus, dass die Niederlage so deutlich ausfallen wirde“, sagte Teamsprecherin Lea Behnsen. Denn die ohne Mara Siepenkort und Ina Schmidt angereisten Münderanerinnen erwischten einen guten Start und waren bis Mitte des ersten Satzes ein durchaus gleichwertiger Gegner. Deutlich besser lief es im zweiten Satz. Trainer Parviz Roohy stellte seine Aufstellung um und setzte Karola Hildebrandt im Zuspiel und Leonie Grothues als Diagonalspielerin ein. Bis zum Stand 10:12 war der Satz ausgeglichen, doch dann zog der GfL auf 13:19 davon. Starke Aufgaben von Myriam Schüller und Leonie Grothues brachten die Münderanerinnen wieder auf 19:20 heran. Die Aufholjagd reichte allerdings nicht zum Satzgewinn. Im dritten Spielabschnitt klappte nicht mehr viel im Team um Mannschaftsführerin Martina Eickstädt. „Die GfL setzte uns mit starken Aufgaben unter Druck und zog schnell über 1:8 auf 4:15 davon“, so Behnsen. Dieser Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden und so ging der Satz nach nur 15 Minuten mit 9:25 an den GfL Hannover III.

Mit zwei Heimsiegen gegen Münchehagen (19:25, 25:19, 19:25, 25:19, 15:9) und Rinteln (26:24, 25:21, 28:26) kletterten die Bezirksliga-Herren des VfBHW Hameln in der Staffel 9 auf Platz eins. „Sollten wir am nächsten Heimspieltag auch gegen die beiden Schaumburger Teams die Nase vorn haben, können wir im Kampf um die Meisterschaft ein Wort mitreden“, rechnet sich Libero Peter Bolwin durchaus Titelchancen aus. In der Bezirksliga-Staffel 11 kassierte der TSV Klein Berkel beim TSV Halle trotz einer 1:0-Satzführung (25:19) mit 8:25, 23:25 und 19:25 eine 1:3-Niederlage.



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