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Trotz Landesliga-Rückzug: TC-Trainer blickt optimistisch in die Zukunft

Warchols Ziel: Zwei Aufstiege in zwei Jahren

Hameln. Miroslaw Warchol hatte schon vor einigen Monaten kein gutes Gefühl, obwohl die Landesliga-Volleyballer des TC Hameln nach einer Zitter-Saison gerade den Klassenerhalt geschafft hatten. Die Freude darüber war groß, die personellen Sorgen des TC-Trainers im Hinblick auf die neue Saison anschließend noch größer.

veröffentlicht am 15.09.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

„Wir brauchen dringend neue Spieler“, funkte Warchol damals SOS. Denn aus privaten und beruflichen Gründen musste der zuvor schon kleine Kader in den vergangenen zwei Jahren mit Yann Wildt, Simon Schams, Luca Elmers, Arne Bodenstaab, Fabian Wolf, Lukas Klotz, Marcello Rodrigues, Moritz Krause und Lars Kunze neun Abgänge verkraften. Ohne Neuzugänge wäre die personelle Lage so prekär gewesen, dass sich der TC dazu entschloss, die erste Herrenmannschaft aus der Landesliga zurückzuziehen. Die Entscheidung ist Warchol zwar schwergefallen, aber ihm blieb quasi nichts anderes übrig. Denn der TC hätte in der Landesliga keine konkurrenzfähige Mannschaft mehr gehabt. Die Hamelner haben zwar noch eine zweite Herrenmannschaft, die in der Bezirksklasse spielt. „Aber die Spieler sind noch nicht so weit, dass sie in der Landesliga spielen können“, sagt Warchol. Statt in der Landesliga eine Niederlage nach der anderen zu kassieren, will der TC in der Bezirksklasse lieber um den Titel mitspielen und eine neue Mannschaft mit jungen Talenten und den noch übrig gebliebenen fünf Spielern des ehemaligen Landesligateams aufbauen. Und die hat ehrgeizige Ziele. „Wir wollen in zwei Jahren wieder in der Landesliga spielen. Und ich bin auch davon überzeugt, dass wir das schaffen“, blickt Warchol trotz des Rückzuges der ersten Herren optimistisch in die Zukunft.



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