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Volleyball-Landesliga: Bad Münder startet mit zwei Derby-Siegen

Von null auf eins: SC stürmt an die Spitze

BEZIRK HANNOVER. Von null auf eins: Die Volleyballerinnen des SC Bad Münder erwischten am ersten Spieltag der Landesliga einen Start nach Maß und stürmten nach den beiden klaren Derby-Heimsiegen gegen den SV Hastenbeck (3:0) und Aufsteiger TC Hameln (3:1) mit sechs Punkten auf Platz eins der Tabelle.

veröffentlicht am 25.09.2017 um 14:33 Uhr

Kein Durchkommen: Sarah Brüggemann (TC) bleibt in Bad Münders Doppel-Block hängen. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Die personellen Voraussetzungen waren gut, denn bis auf Neuzugang Marie Olzscher und Rückkehrerin Martina Eickstädt hatte SC-Coach Guddack den kompletten Kader zur Verfügung. Im Gegensatz zu Hastenbecks Spielertrainerin Laura-Ann Schmidt, die mit einem Mini-Kader anreiste. Dass die Bad Münderanerinnen gegen den Tabellenvierten der Vorsaison mühelos mit 25:18, 25:14 und 25:19 gewinnen konnten, war trotzdem überraschend. Auch Guddack hatte vom SVH mehr Widerstand erwartet. Aufsteiger TC Hameln machte es dem SC im zweiten Spiel schon wesentlich schwerer. Zumindest im ersten Satz. „Sie haben uns von Beginn an unter Druck gesetzt“, sagte Guddack, dessen Team im ersten Satz mit 3:12 zurücklag. Dann startete der SC eine furiose Aufholjagd, die allerdings nicht von Erfolg gekrönt war – der Durchgang ging mit 24:26 verloren. Danach dominierte Bad Münder allerdings und gewann mit 25:14, 25:14 und 25:10 die Partie. „Die Mädels haben die Trainingsschwerpunkte, Block und Abwehr, konsequent umgesetzt“, lobte Guddack seine Spielerinnen.

Hamelns Teamsprecherin Sarah Brüggemann war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Wir haben uns als Aufsteiger so gut wie möglich verkauft. Mehr war nicht drin. Bad Münder war einfach zu gut“, so Brüggemann. „Man merkt schon, dass in der Landesliga das Niveau wesentlich höher ist als in der Bezirksliga. Daran müssen wir uns erst noch gewöhnen. Aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Und der Satzgewinn macht Mut und zeigt, dass wir mithalten können.“

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