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Zwei klare Siege – Weserbergland Volleys machen Aufstieg in der Relegation perfekt

„Verbandsliga, wir kommen“

HILDESHEIM. Sie haben es geschafft: Die Volleyballerinnen der Weserbergland Volleys haben mit zwei 3:0-Siegen gegen den MTV 48 Hildesheim II und die VSG Düngen/ Holle/Bodenburg in der Relegation den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt gemacht.

veröffentlicht am 07.04.2019 um 14:44 Uhr

Die Frauen der Weserbergland Volleys krönten ihre starke Saison mit dem Aufstieg in die Verbandsliga. Foto: privat
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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„Wir können es kaum glauben. Wir haben es geschafft! Wir steigen auf! Verbandsliga, wir kommen!“ Die Volleyballerinnen der Weserbergland Volleys sind nach den beiden 3:0-Siegen in der Relegation gegen den Landesligisten MTV 48 Hildesheim II (25:15, 25:11, 25:15) und Verbandsligisten VSG Düngen/ Holle/Bodenburg (25:22, 25:15, 25:18) am Ziel ihrer Träume. Mit einem Schmetterschlag verwandelte Meike Grotjahn eiskalt den Matchball gegen Düngen und machte damit den Aufstieg in die Verbandsliga endgültig perfekt. Anschließend ließen die Volleyballerinnen in der Sporthalle der Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim ihren Glücksgefühlen freien Lauf. Die Spielerinnen lagen sie jubelnd in den Armen, tanzten im Kreis und sangen „So sehen Sieger aus, schala-la la“. Mittendrin statt nur dabei: Trainer André Guddack – der Vater des Erfolges.

„Ich bin echt stolz auf meine Mädels. Sie haben in der Relegation die beste Saisonleistung gezeigt. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass wir beide Spiele so klar gewinnen“, schwärmte Guddack von der Galavorstellung seiner Mannschaft, die erst vor Saisonbeginn durch die neu gegründete Spielgemeinschaft aus der Taufe gehoben wurde. Für ihre Aufstiegschance hatten die Weserbergland Volleys lange gekämpft – am Netz und am grünen Tisch. Erst durch einen 3:1-Sieg im Wiederholungsspiel in Stelingen wurde nach Saisonschluss die Last-Minute-Vizemeisterschaft der Landesliga 5 geholt, nachdem die Weserbergland Volleys zuvor gegen die Wertung der 2:3-Niederlage wegen eines Fehlers des Schiedsgerichtes erfolgreich Protest eingelegt hatten.

Wichtiger als der Aufstieg war für Guddack, dass aus den Mannschaften der drei Vereine ein Team geformt wurde. „Ich bin davon überzeugt, dass wir das Potenzial haben, den Klassenerhalt in der Verbandsliga zu schaffen“, so Guddack. Zwar hören Stefanie Brüggemann, Ina Schmidt und Jana Schmidt auf, „aber unser Kader ist groß und stark genug, um das zu verkraften. Das ist kein Problem“. Die Gründung der SG war rückblickend nicht nur die richtige Entscheidung, sondern laut Guddack auch alternativlos: „Wir hatten keine andere Wahl, weil alle drei Vereine zu wenig Spielerinnen hatten.“ Die Personalnot sei so groß gewesen, dass sich die Volleyball-Abteilungen des SC Bad Münder, SV Hastenbeck und der TSG Emmerthal dazu entschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und als Weserbergland Volleys gemeinsame Sache zu machen. Aus vier Frauenmannschaften wurden vor Saisonbeginn zwei – jeweils eine in der Landes- und Bezirksliga. Die Gründung der Weserbergland Volleys war für Guddack erst der erste Schritt. Der Zweite sei, weitere Vereine mit ins Boot holen. Und im dritten Schritt soll die Spielgemeinschaft auch auf die Mädchenmannschaften ausgeweitet werden, um die Jugendarbeit zu bündeln und zu stärken. Dass die ehrgeizigen Ziele nicht von heute auf morgen umzusetzen sind, ist Guddack durchaus bewusst. Für den B-Lizenz-Trainer steht aber fest: „Wenn wir im Volleyball etwas erreichen wollen, geht es nur gemeinsam.“

Mein Standpunkt
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Von Andreas Rosslan

Der Aufstieg in die Verbandsliga ist eine schöne Momentaufnahme. Mit der Spielgemeinschaft im Frauen-Volleyball sind die Weserbergland Volleys auf dem richtigen Weg, aber lange noch nicht am Ziel. Wenn man langfristig was erreichen will, ist eine gute Jugendarbeit das A und O. Leider gibt es immer weniger Mädchen, die Volleyball spielen - und zu wenig Trainer. Diese Probleme können die Volleyballklubs nur gemeinsam lösen.



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