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Mixedteam der SG Lüneburg neuer Niedersachsenmeister

TC schlägt sich wacker – Pech für TSV Bisperode

Volleyball (aro/rhs). Eigentlich zählte für den TC Hameln bei der Mixed-Landesmeisterschaft nur der olympische Gedanke: Dabeisein ist alles. Denn der Turn-Club war nur am Start, weil er als Ausrichter eine Wildcard bekommen hatte. Dementsprechend gering waren die eigenen Erwartungen. Doch am Ende lief es mit Platz acht besser als erwartet.

veröffentlicht am 04.06.2012 um 12:27 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:03 Uhr

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Für TC-Routinier Georg Neulen war es ein toller Erfolg, „dass wir als nichtqualifizierte Mannschaft unter die besten Zehn gekommen sind“.

Immerhin waren die 20 besten Hobby-Teams aus ganz Niedersachsen am vergangenen Wochenende in Hameln am Start. Obwohl bei den Gegnern auch der eine oder andere ehemalige Zweitliga- und Oberligaspieler dabei war, versteckten sich die Hamelner nicht. Im Gegenteil. Sie boten der starken Konkurrenz eindrucksvoll Paroli. Und das vom ersten Ballwechsel an. „Wir haben im Laufe des Turniers einen tollen Kampfgeist entwickelt“, stellte TC-Coach Miroslaw Warchol hinterher zufrieden fest. Denn auch gegen die baumlangen Kerle, die mit ihrer Schlagkraft, dem Hamelner Block und der Abwehr das Leben schwermachten, kämpfte das TC-Team tapfer – zunächst mit Erfolg.

In der Vorrunde des Turniers, bei dem jeweils drei Männer und drei Frauen in einem Team spielten, blieben die Hamelner mit drei Remis und einem Sieg ungeschlagen. Ob es für die Zwischenrunde reichte, war aber minutenlang unklar, weil der SC Hainberg punkt- und satzgleich mit den Hamelnern war. „Nachdem uns zunächst ein einziger Ballpunkt zum zweiten Platz zu fehlen schien, zeigte ein genauer Blick in die Statuten, dass statt der Ballpunkte der direkte Vergleich das entscheidende Kriterium war – und den hatten wir ja für uns entschieden“, so Warchol. Der TC hatte das Glück auf seiner Seite. In der Zwischenrunde war dann aber der Oldenburger TB, der später Bronze holte, erwartungsgemäß eine Nummer zu groß. Somit blieb letztlich nur noch der Kampf um die Plätze fünf bis acht übrig. Hier gab es zwei Niederlagen und ein respektables 1:1-Unentschieden gegen den TuS Hohnstorf.

Kein Durchkommen: Klein Berkels Angreifer wird geblockt.

Nicht ganz so viel Fortune hatte der TSV Klein Berkel, der sich zwar ebenfalls wacker schlug und mit Eugen Fischer einen überragenden Angreifer in seinen Reihen hatte, doch unter dem Strich reichte es nur zu Platz 13.

Vom Pech verfolgt war der TSV Bisperode. Der Mixed- Meister der Region Weserbergland gab vorzeitig auf, weil sich in der Vorrunde eine Spielerin verletzte und es keinen Ersatz gab. Somit ging die Rote Laterne an den Ostkreisklub.

Niedersachsenmeister 2012 wurde das Mixedteam der SG Lüneburg, das sich für den Nord-Cup qualifizierte. Zweiter wurde der VfB Hannover vor dem Oldenburger TB, der Dritter wurde.



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