weather-image
11°

Volleyball: Entscheidet am Ende der Rechenschieber?

TC meldet sich im Titelrennen zurück

HAMELN-PYRMONT. Schnell her mit dem Rechenschieber. In der Volleyball-Landesliga der Frauen könnte das mathematische Hilfsmittel im überaus spannenden Meisterrennen schon bald eine Hauptrolle übernehmen. Denn im fröhlichen Streben nach dem Titel und dem nicht minder attraktiven Relegationsplatz zwei, stehen sich gleich vier Mannschaften quasi auf den Füßen.

veröffentlicht am 03.02.2019 um 13:31 Uhr
aktualisiert am 03.02.2019 um 14:40 Uhr

Verdientes Jubeltänzchen: Die Frauen des TC Hameln brachten sich mit zwei Siegen im Titelrennen der Volleyball-Landesliga wieder ins Gespräch. Foto: nls
Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Und das Schöne dabei aus heimischer Sicht: Gleich alle drei Crews aus dem Kreis Hameln-Pyrmont mischen noch munter mit im Geschehen am Netz. Nur das Team Schaumburg (26 Punkte) hat sich als Tabellenzweiter hinter dem MTV Bad Pyrmont (27) noch vor den Weserbergland Volleys (25) und dem TC Hameln (24) in die heimische Phalanx gedrängt. Zwar gibt die Liga aufgrund des Salami-Spielplans immer noch ein schiefes Tabellenbild ab, doch eines steht schon jetzt fest: Der Aufstieg in die Verbandsliga führt nur über das spielstarke Trio aus der Region. Dass der TC nun plötzlich auch noch ein ernstes Wörtchen an der Spitze mitredet, lag in erster Linie auch an der überzeugenden Vorstellung am letzten Heimspieltag der Saison. Zwei 3:0-Siege gegen den TSV Groß Munzel (25:11/25:15/25:10) und den TSV Stelingen (25:11/25:15/25:22) sprangen hier für das Team von Trainer Robert Nitschke heraus. Und die Hoffnung auf mehr lebt in Hameln weiter, wenn in den restlichen drei Auswärtspartien in Groß Munzel, Schaumburg und GfL Hannover III auch noch die volle Punktzahl erreicht wird.

Rein optisch die besten Karten auf den Titel besitzen im Moment allerdings die Weserbergland Volleys. Das Fusionsteam aus Bad Münder, Hastenbeck und Emmerthal hat noch fünf Spiele im Angebot und könnte bei entsprechendem Vollzug auch locker an Bad Pyrmont und Schaumburg vorbeiziehen. Auswärts warten noch die drei Aufgaben in Hemmingen, Stelingen und GfL Hannover III und vor heimischer Kulisse empfängt die Formation von Trainer André Guddack ebenfalls noch Stelingen und Hemmingen. Alles gewiss keine unlösbaren Aufgaben.

Bad Pyrmont darf nur noch dreimal ran und steht dabei unter enormem Erfolgsdruck. Nur wenn Trainer Theo Starke und seine Frauen den Heimspieltag gegen GfL Hannover III und VSG Hannover II meistern und auch in Groß Munzel einen Dreier einfahren, ist der ganz große Wurf noch drin.

Nadine Hoppe und Monja Hahn (TC) beim Block. Foto: nls


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt