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Volleyball: SC Bad Münder, SV Hastenbeck und Hameln starten in die Landesliga-Saison

TC ist neu in der Derby-Liga

BEZIRK HANNOVER. Sicher ist in der Volleyball-Landesliga der Frauen nur eins: Sie ist mit vier Teams aus der Region eine Derby-Liga.

veröffentlicht am 22.09.2017 um 17:08 Uhr

Die Volleyballerinnen des TC Hameln freuen sich auf das Abenteuer Landesliga. Foto: privat
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Nachdem der MTV Bad Pyrmont am vergangen Sonntag mit einem 3:1 in Mühlenfeld in die Saison gestartet ist, geht es heute für den SC Bad Münder, SV Hastenbeck und Aufsteiger TC Hameln los. Mit einem Doppel-Derby: Erst spielt der SC in der KGS-Sporthalle Bad Münder um 15 Uhr gegen Hastenbeck, anschließend gegen den TC. Wir stellen heute die drei Teams vor.


SC Bad Münder: Vier neue Spielerinnen hat das Team von Trainer André Guddack in seinen Reihen, drei davon fehlen beim Saisonauftakt. Mittelblockerin Marie Olzscher ist vom SV Gehrden zum SC gewechselt, Zuspielerin Laura Stelzer kommt vom VfL Eintracht Hannover. Zurück aus der Babypause ist Rabea Janze, Martina Eickstädt hat nach einem Jahr in der Hobbyklasse wieder Lust auf die Landesliga. Von diesem Quartett ist allerdings nur Stelzer dabei. „Wir wollen natürlich trotzdem einen guten Saisonstart hinlegen“, sagt SC-Sprecherin Stefanie Brüggemann. Dabei sein wird auch Luisa Horn, „eine hoffnungsvolle Nachwuchsspielerin, die Landesligaluft schnuppern möchte“, so Brüggemann.


SV Hastenbeck: Neuzugänge hat der SV Hastenbeck nicht, dafür zwei „Rückkehrerinnen“: Antonia Lüdemann und Nele Schmedeke, die sich aus beruflichen und privaten Gründen eine Auszeit genommen hatten, sind wieder dabei. Darüber hinaus setzt Hastenbecks Spielertrainerin Laura-Ann Schmidt verstärkt auf Jugendspielerinnen des Vereins. Mit Henriette Meyer, Meike Fehrmann, Vanessa Nofz und Manon Müller gehören vier U18-Spielerinnen der „Zweiten“ jetzt auch zum Landesliga-Kader. Der Vorteil: Für das Quartett gilt noch das Jugendspielrecht. „Das heißt: Sie können sowohl in der ersten als auch in der zweiten Mannschaft eingesetzt werden, ohne sich festzuspielen. Der Nachteil ist, dass unsere Jugendspielerinnen am ersten Spieltag noch nicht in der höheren Mannschaft eingesetzt werden dürfen“, sagt Schmidt. Deshalb reist der SVH mit einem Mini-Kader zum Derby nach Bad Münder. Für Schmidt ist das aber kein Problem: „Alle anderen Mädels sind fit, motiviert und freuen sich schon auf die vielen Derbys in der Landesliga.“


TC Hameln: Für die Volleyballerinnen des TC startet das das „Abenteuer Landesliga“. Und darauf hat Trainer Jarek Przybylski seine Spielerinnen intensiv vorbereitet. „Unsere Saisonvorbereitung war lang und sehr anstrengend“, sagt Teamsprecherin Sarah Brüggemann. „Wir freuen uns riesig auf die Saison mit den vielen Derbys und sind auch ein bisschen aufgeregt“, so Brüggemann. „Wir sind Aufsteiger. Unser Ziel ist der Klassenerhalt.“ Personell gab es im Vergleich zur Vorsaison einige Veränderungen. Nicht mehr zum Kader gehört Franziska Gottschalk, die jetzt in Italien lebt. Dafür gibt es mit Heike Brauers (SC Bad Münder) und Simone Müller (TSV Klein Berkel) zwei Neuzugänge. In Bad Münder kann der TC fast in Bestbesetzung antreten. Nur Maike Schmidt ist laut Brüggemann noch verletzt: „Wir hoffen, dass sie bald zurückkehrt.“

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