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DM in Timmendorfer Strand: Philipp-Arne Bergmann und Malte Stiel wollen mitmischen

„Platz fünf wäre phänomenal“

Timmendorfer Strand. Ab heute gilt’s! Sechs Monate Vorbereitung, etliche Spiele gespielt – alles für diesen einen Moment: Die deutsche Beachvolleyballmeisterschaft in Timmendorfer Strand. Was für rund 6000 Zuschauer Sport, Party und Feuerwerk bedeutet, ist für die Teams knallharte Arbeit. Für Philipp-Arne Bergmann und Malte Stiel zählt jetzt jeder Sieg. Die „Beachboys“ des TC Hameln wollen ihren Vorjahres-Platz sieben verteidigen. „Es wird schwierig werden. Aber Platz sieben wieder zu erreichen, wäre supergut“ erklärt Bergmann.

veröffentlicht am 29.08.2013 um 15:20 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Dies wird aber trotz des Ausfalls von Olympiasieger Julius Brink und seinem neuen Partner Sebastian Fuchs noch lange kein Spaziergang. Die nationale Konkurrenz um die Vorjahresgewinner und WM-Dritten Jonathan Erdmann und Kay Matysik ist stark. Matysik, vor wenigen Tagen als Beachvolleyballer des Jahres ausgezeichnet, ist jedenfalls bereit zur Titelverteidigung. Neben den an Platz eins gesetzten Berlinern spielen aber unter anderem die Hamburger Dollinger/Windscheif, sowie die Poniewaz-Zwillinge als das Überraschungsteam der Saison, um den Titel mit.

Trotzdem glaubt Bergmann an sich und seinen Teamkollegen Stiel. „Es läuft super zwischen uns. Sportlich als auch menschlich. Wir verstehen uns einfach.“ Mit Platz zwei in Norderney und Köln sowie Platz fünf in Hamburg und Mannheim konnten die beiden dies bei der bisherigen Turnier-Serie unter Beweis stellen. Platz acht hieß es am Ende der regulären Saison. Jetzt das Saisonfinale. Für beide etwas Besonderes. „Timmendorfer Strand ist das Mekka des Beachvolleyballs“, gesteht Bergmann. Besonders eindrucksvoll ist für den 22-Jährigen die besondere Atmosphäre während des Events. „Es ist der Höhepunkt der Saison, auf den hier alle hinarbeiten.“ Für die jungen Profis geht es am Wochenende trotz der vielen Highlights aber rein um das Sportliche. Das Feiern würden beide gerne auslassen, wenn sie dafür am Sonntag im Halbfinale antreten könnten.

Doch schon jetzt kann Bergmann positiv auf die Saison zurückblicken. „Besonders zum Anfang hin haben wir stark gespielt. Insgesamt war es eine gute Saison und besser als erwartet“, meint er. Dass er im Juni trotz der kräftezehrenden Saison bei der U23-WM mit Jonas Schröder Platz fünf belegen konnte, dürfte ihn für den Einsatz in Timmendorf noch zusätzlich motivieren.

Für das große Ziel, national mindestens Platz sieben wieder zu erreichen, arbeiten die beiden Sportler seit Anfang der Woche in Hamburg. Vielleicht lohnt sich der Endspurt und es gelingt die Sensation. „Es wäre phänomenal, das Vorjahresergebnis zu toppen und auf Platz fünf zu landen“, ist sich Bergmann sicher. Doch für die beiden sind dies nur Träumereien, allerhöchstens Visionen.

Die gestern in Timmendorfer Strand angereisten Profis hoffen erst einmal auf günstige Spielpaarungen, das nötige Fünkchen Glück sowie das richtige Wetter für ein perfektes Beachvolleyballwochenende. Mit der richtigen Tagesform wäre dann einiges möglich...



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