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Volleyball: Zwei Niederlagen für VfBHW bei Landesliga-Premiere / TC und Pyrmont mit Traumstart

„Old Boys“ zahlen noch Lehrgeld

BEZIRK HANNOVER. Während in der Volleyball-Landesliga die Männer des VfBHW Hameln mit zwei Heimniederlagen gegen Bothfeld (1:3) und Hildesheim (2:3) in die Saison starteten, feierten die Landesliga-Frauen des TC Hameln (3:1 in Stelingen) und MTV Bad Pyrmont (3:0 gegen GfL Hannover III) souveräne Siege.

veröffentlicht am 16.09.2018 um 16:42 Uhr

Lang, länger, dran: Der Hamelner Stefan Müller nutzt jeden Zentimeter seines Körpers aus und kann den Ball noch spektakulär retournieren. Foto: nls
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In der Volleyball-Landesliga hängen die Netze ein kleines bisschen höher als in der Bezirksliga. Ist zwar theoretisch keine Überraschung, aber eine Erfahrung, die ein Aufsteiger erst einmal machen muss. Und das taten nun auch die „Old Boys“ des VfBHW Hameln. Zum Saison-Auftakt kassierten sie in heimischer Halle gegen den TuS Bothfeld (1:3) und den MTV Hildesheim II (2:3) gleich zwei Niederlagen und zahlten damit auch gleichzeitig das obligatorische Lehrgeld. Allerdings verbunden mit der Erkenntnis, dass die Leistung trotzdem stimmte.

Kämpferisch zog die routinierte VfBHW-Crew in beiden Begegnungen alle Register und überzeugte vor allem beim dramatischen 2:3 gegen Hildesheim II auch mit großer Moral. Nach einem 0:2-Rückstand (18:25/13:25) drehte das Team um Spielertrainer Lars Dörbaum in den folgenden beiden Sätzen (25:22/26:24) noch einmal richtig auf und musste sich dann erst im Tiebreak knapp mit 15:17 beugen. Der brachte dann aber wenigstens noch einen Zähler auf das Konto. Schon zuvor hatte der VfBHW dem Kontrahenten aus Bothfeld mächtig Paroli geboten und auch den ersten Satz (25:23) gewonnen. Doch zum Leidwesen der Hamelner ging es dann so nicht weiter. 21:25, 27:29 und 18:25 lauteten die weiteren Satzergebnisse. „Auch wenn es nicht ganz gereicht hat, sollten wir die Köpfe nicht hängen lassen, uns über den einen Punkt freuen und mit Zuversicht in die nächste Partie am 29. September bei der VSG Hannover gehen“, fasste der Hamelner Axel Steding die Landesliga-Premiere zusammen.


Ein Auftakt nach Maß: TC-Sieg bei Nitschke-Debüt

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„Das war ein hartes Stück Arbeit“, atmete Trainer Robert Nitschke nach dem 3:1-Sieg des Frauen-Landesligisten TC Hameln in Stelingen erst einmal tief durch. Dass der Verbandsliga-Absteiger ein unbequemer Gegner ist, war Nitschke bereits vor seinem Debüt als TC-Trainer klar. Mit 26:24 gewann der TC, der mit 5:0 furios startete, den ersten Satz – aber nur knapp. Im zweiten Durchgang (21:25) taten sich die Hamelnerinnen gegen die Stelinger „Gummiwand“ schwer: „Was die in der Abwehr geholt haben, war echt unglaublich“, so Nitschke, dessen Team auch im dritten Satz einem klaren Rückstand hinterherlaufen musste. Aber der TC holte Punkt für Punkt auf und schaffte mit 25:23 noch die Wende. Mit einer 2:1-Satzführung im Rücken war plötzlich auch das Selbstvertrauen wieder da. Im vierten Satz pokerte der TC-Coach und stellte die Aufstellung um. Mit Erfolg: Mit 25:18 machte der TC den umjubelten 3:1-Sieg perfekt. „Die drei Punkte haben wir im Sack. Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft“, war Nitschke nach seinem Comeback als Trainer happy.

Ohne Trainer Theo Starke, der vor wenigen Tagen Vater geworden ist, reiste der MTV Bad Pyrmont zum ersten Spiel nach Hannover, das mit 3:0 klar gegen die dritte GfL-Mannschaft gewonnen wurde. „Als Motivation habe ich meinen Spielerinnen vor dem Spiel ein Video mit meiner kleiner Tochter und einer kurzen Ansprache geschickt“, so Starke. Aber auch ohne ihren Coach zeigten die Bad Pyrmonterinnen zum Saisonstart eine Klasse-Leistung und gewannen mit 25:8, 25:14 und 25:14 im Eiltempo. „Besser geht´s nicht! Das wir so klar gewinnen, hätte ich wirklich nicht gedacht“, sagte Starke, der von Martina Nöltker vertren wurde.



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