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Rückzug in die Verbandsliga

Oberliga ade! Für Pyrmont geht es abwärts

Volleyball (kf). Drei Aufstiege im vier Jahren, Platz vier in der Oberliga – die Volleyballerinnen des MTV Bad Pyrmont spielten sich in der sportlichen Rangliste der Kurstadt nicht nur ganz nach oben, sondern auch in die Herzen der Fans. Doch das Kapitel 4. Liga ist im Tal der Emmer schon nach einer Saison wieder abgehakt.

veröffentlicht am 26.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Zahlreiche Gespräche mit den Spielerinnen nutzten nichts. Das MTV-Dreamteam bricht auseinander. Die logische Folge: Die Mannschaft wurde aus der Oberliga zurückgezogen und künftig wieder kleinere Brötchen in der Verbandsliga gebacken.

Sportlich läuft es in der Volleyball-Abteilung zwar weiterhin rund, dennoch muss Martina Nöltker feststellen: „Bis zum Abitur ist alles normal, dann beginnen bei uns die Probleme.“ Nichts Neues beim MTV, das Unternehmen Oberliga scheiterte schon einmal in den 80er-Jahren wegen ähnlicher Problemen. Die Wechsel von Junioren-Nationalspielerin Friederike Meyer ins Sportinternat nach Münster stand frühzeitig fest, ebenso die Abmeldungen von Svenja Bergmann (Studium) und Marit Hölscher (Auslandssemester). Drei Abgänge hätte Trainer Frank Hörster, der auch in der Verbandsliga auf der Bank das Sagen haben wird, verkraften können, doch die Streichliste wurde länger. Auch Annabell Loges (Studium) verlässt den MTV. Pyrmonts Coach hofft aber, dass Janina Fasse einen Studienplatz in Hannover erhält. „Dann könnte sie noch ein Jahr dranhängen.“ Doch sicher ist sich Hörster nicht: „Sie hat auch das Zeug in der Regionalliga oder in der zweiten Liga zu spielen.“ Auf alle Fälle wird der MTV mit einer völlig neuformierten Sechs in die Saison 2012/13 gehen. „Die jüngste Mannschaft der Liga wird noch einmal stark verjüngt“, ließ Hörster durchblicken. Um Anna Menzel und Sophie Bente, die schon in der Oberliga zur Stammformation zählten, setzt der Trainer auf den Nachwuchs. „Das Durchschnittsalter liegt dann noch nicht einmal bei 16 Jahren,“ hat er ausgerechnet. „Da fehlt natürlich Erfahrung.“ Der Abstieg ist dennoch kein Thema. Hörster weiß, wo der Hebel anzusetzen ist: „Das Team muss sich finden und noch professioneller arbeiten.“ Dann ist für den engagierten Coach aus Bad Salzuflen ein Platz im Mittelfeld keinesfalls utopisch.



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