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Nach EM-Aus direkt nach Tokio

APELDOORN. Viel Zeit, das bittere EM-Aus zu verdauen, hatten die Beachvolleyball-Profis Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms nicht. Bereits am Sonntag flog das Rattenfänger-Beachtaem des TC Hameln schon wieder weiter nach Japan, um in Tokio ein Drei-Sterne-Turnier zu spielen.

veröffentlicht am 22.07.2018 um 20:05 Uhr

Philipp Bergmann Foto: CEV
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Dass sie das einzige deutsche Männer-Duo waren, das bei der Beachvolleyball-EM in den Niederlanden am Start war, dürfte für Philipp Arne Bergmann und Yannik Harms nur ein schwacher Trost gewesen sein. Ihr Ziel, bei der EM zumindest die Gruppenphase zu überstehen, haben die Hamelner zwar erreicht. Aber unterm Strich war das Achtelfinal-Aus eine Enttäuschung. Denn für Bergmann/ Harms war durchaus mehr drin als der erreichte 17. Platz. Bei der knappen 1:2-Niederlage gegen die Niederländer Christiaan Varenhorst/Jasper Bouter lagen die Hamelner im Tiebreak schon mit 13:11 vorne. Nur zwei Punkte fehlten zum Sieg, aber am Ende reichte es nicht. Viel Zeit das bittere EM-Aus zu verdauen, hatte das Deutschland-Duo nicht. Samstag reisten Bergmann und Harms aus den Niederlanden ab und fuhren zurück zum Olympiastützpunkt nach Hamburg. Sonntag flog das Rattenfänger-Beachtaem des TC Hameln schon wieder weiter nach Japan, um in Tokio ein Drei-Sterne-Turnier zu spielen. Sportlich spielen die Turniere auf der World Tour eine größere Rolle als die Europameisterschaft. Denn für Bergmann/Harms, die in der Weltrangliste zurzeit auf Platz 47 stehen, geht es darum, sich auf der World Tour zu etablieren und sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die im September startende Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu verschaffen. Denn da wollen die Hamelner unbedingt dabei sein. aro



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