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Junioren-Nationalspielerin Friederike Meyer im Interview

Mit 15 Jahren ausgezogen, um Profi zu werden

Sie ist in ihrer Altersklasse eine der besten Volleyballerinnen Deutschlands: Hamelns Junioren-Nationalspielerin Friederike Meyer verließ im Sommer ihre Heimatstadt, um im Sportinternat des Bundesligisten USC Münster ihre Volleyball-Karriere voranzutreiben. Die 15-Jährige, die in der vergangenen Oberliga-Saison noch das Trikot des MTV Bad Pyrmont trug, hat ehrgeizige Ziele, wie sie im Interview mit Dewezet-Sportredakteur Andreas Rosslan und Praktikantin Mara Sander verriet.

veröffentlicht am 18.10.2012 um 16:47 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

Volleyball (sd). Hamelns Junioren-Nationalspielerin Friederike Meyer ist eine ganz Große. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die junge Volleyballerin, die in der vergangenen Oberliga-Saison noch das Trikot des MTV Bad Pyrmont trug und in Luxemburg ihr Debüt im Nationalteam gab, ist mit 1,85 Meter für ein Mädchen nicht nur ziemlich groß, sondern auch sehr talentiert. Die 15-Jährige zählt in ihrer Altersklasse zu den besten Volleyballerinnen Deutschlands. Um Profi zu werden, hat sie sich im Sommer dazu entschlossen, in das Sportinternat des Bundesligisten USC Münster – einem der erfolgreichsten Volleyball-Klubs in Deutschland – zu wechseln. Ein mutiger Schritt, den die Hamelnerin aber nicht bereut hat. Sie fühlt in Münster („Eine tolle Stadt“) und bei ihrem neuen Klub pudelwohl: „Die Leute dort sind alle super nett zu mir.“ Heimweh hat Friederike zwar ab und zu. „Aber das ist doch völlig normal, oder?“ Wenn sie sich alleine fühlt, vermisst sie ihre Familie – insbesondere ihren kleinen Bruder Maximilian. Aber auch ihre beste Freundin Vanessa, mit der sich mindestens jeden zweiten tag telefoniert: „Sie war zwar traurig, dass wir uns dann nur noch seltener sehen, hat sich aber auch für mich gefreut.“ Mit gerade einmal 15 Jahren ist Friedrike von zu Hause ausgezogen, um ihrem Traum zu verwirklichen. Sie will Volleyball-Profi werden. Ein ehrgeiziges Ziel.

Um das zu schaffen, trainiert Friederike täglich, zweimal pro Woche sogar zweimal am Tag. Schule und Leistungssport unter einen Hut zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Es bleibt kaum noch Zeit für andere Hobbys. „Ich reite sehr gerne. Leider habe ich dafür fast gar keine Zeit mehr – höchstens an spielfreien Wochenenden.“

Im Dewezet-Interview spricht die Junioren-Nationalspielerin außerdem über die Situation beim ihrem Ex-Klub MTV Bad Pyrmont, der seine Mannschaft aus der Oberliga zurückgezogen hat, ihr Debüt bei der Junioren-Nationalmannschaft, ihre Pläne für die Zukunft und vieles mehr.



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