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Volleyball: 3:2 – Bad Münder stürzt Pyrmont vom Thron / Siege für TC und Hastenbeck

Kraftakt mit Happy End

HAMELN-PYRMONT. Der Hammer-Spieltag in der Volleyball-Landesliga wurde für die Frauen des SC Bad Münder zu einem Kraftakt mit Happy End.

veröffentlicht am 14.01.2018 um 17:04 Uhr

Und die Hände zum Himmel: Rabea Janze und Myriam Schüller wehren einen Angriff der Pyrmonterin Jasmin Pyka ab. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Wer mit dem MTV Bad Pyrmont und dem VC Nienburg gleich die beiden Topmannschaften zu Gast hat, der muss sich am Netz schon einiges einfallen lassen, soll die Angelegenheit nicht allzu einseitig ausfallen.

Das gelang den Schützlingen von Trainer André Guddack im Auftakt-Duell gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Nienburg zunächst aber nur im ersten Satz. Beim 19:25 waren Stefanie Brüggemann und Co. wenigstens zeitweise noch auf Augenhöhe. Danach hatte der VC beim 25:13 und 25:13 dann aber leichtes Spiel und übernahm damit erstmals in dieser Saison die Tabellenspitze. Das blieb auch so, weil sich der SC Bad Münder im anschließenden an Spannung kaum noch zu überbietenden Derby gegen den bisherigen Spitzenreiter MTV Bad Pyrmont knapp mit 3:2 behaupten konnte. Nach einer scheinbar komfortablen 2:0-Satzführung (25:20/25:22) leistete sich der Tabellendritte eine fast verhängnisvolle Verschnaufpause und kam noch mächtig ins Trudeln. Die Gastmannschaft von Trainer Theo Starke bekam plötzlich die zweite Luft, war fortan Chef am Netz und glich mit zwei Satzerfolgen (25:16/25:23) zum 2:2 aus. Doch anscheinend hatten Maria Bialas und ihre Teamkolleginen in der spektakulären Aufholjagd zuviel an Substanz verloren, denn im fälligen Tiebreak nahm das Unheil dann doch noch seinen Lauf. Hier hatte der SC Bad Münder dann wieder Oberwasser und fuhr den Sieg mit einem letztlich deutlichen 15:8 noch nach Hause. Mühevoll, aber letztlich auch erfolgreich, beendeten der SV Hastenbeck und der TC Hameln ihre Auswärtsauftritte beim Vorletzten VG Münchehagen. Hastenbeck setzte sich zwar optisch klar mit 3:0 durch, die Satzergebnisse sprechen mit 27:25, 25:17 und 27:25 aber eine andere Sprache. Der TC musste bei seinem 3:2-Sieg sogar in den Tiebreak, hatte hier aber dann mit 15:3 das Heft fest in der Hand. 23:25, 25:14, 25:12 und 16:25 hieß es in den restlichen Durchgängen.
Landesliga Männer: Hier wird die Luft für Aufsteiger TC Hameln immer dünner. Selbst in der vorentscheidenden Partie beim bis dato noch sieglosen Schlusslicht TuS Wettbergen lief nichts und am Ende stand mit 1:3 die neunte Saisonniederlage fest. Hoffnung keimte nur kurzfristig im zweiten Satz (25:18) auf, die restlichen drei Durchgänge gingen mit 22:25, 20:25 und 18:25 verloren. Bei bereits acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz scheint die Messe für den Vorletzten, der nur noch fünf Spiele absolvieren muss, wohl gelesen zu sein.



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