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Konkurrenz zu stark: Hameln-Pyrmonter Volleyball-Nachwuchs geht bei Landesmeisterschaft leer aus

Keine Medaille – aber teuer verkauft

Hameln-Pyrmont. Bei den Volleyball-Landesmeisterschaften der B- und D-Junioren schlugen sich die Hameln-Pyrmonter Nachwuchsteams gegen die starke Konkurrenz zwar tapfer, gingen aber bei der Medaillenvergabe erwartungsgemäß leer aus. Bei der D-Jugend (U14) belegten die Mädchen des SV Hastenbeck und die Jungen des TC Hameln jeweils den sechsten Platz. Die weibliche B-Jugend des MTV Bad Pyrmont wurde zwar nur Elfter, aber für die Mannschaft von Svenja Thielecke, die bei der Landesmeisterschaft ihr Trainerdebüt feierte, war laut Spartenleiterin Martina Nöltker schon die Teilnahme ein Erfolg: „Das Ziel war, die Vorrunde zu überstehen, aber das hat leider nicht geklappt.“

veröffentlicht am 02.03.2015 um 14:54 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Besser lief es für die männliche D-Jugend des TC Hameln. Dabei ging die Reise nach Tecklenburg alles andere als gut los. Denn kurz vor der Abfahrt am Freitag erreichte TC-Trainer Miroslaw Warchol die Hiobsbotschaft, dass sein Mannschaftsführer Hendrik Henschel („Er ist der Kopf der Mannschaft“) mit Fieber im Bett lag und nicht mitfahren konnte. Umso größer war die Überraschung, als er am nächsten Morgen plötzlich in der Halle stand. „Meine Jungs haben sich riesig gefreut und sind voll motiviert ins Turnier gestartet“, so Warchol. Obwohl einige Spieler der Gegner über 1,80 Meter groß gewesen seien, schlugen sich die „kleinen“ TC-Boys wacker – und qualifizierten sich für die Zwischenrunde am Sonntag, bei der Hendrik Henschel aber dann nicht mehr mitspielen konnte. Der gesundheitlich angeschlagene TC-Kapitän war laut Warchol nach der Vorrunde am Samstag „total erschöpft“ und fuhr nach Hause. Nachdem die Hamelner durch die 0:2-Niederlage gegen Lüneburg (18:25, 17:25) das Halbfinale verpasst hatten, ging anschließend auch das Spiel um Platz fünf mit 0:2-Sätzen (23:25, 22:25) gegen die Tecklenburger Land Volleys knapp verloren. Doch für Warchol war auch der sechste Rang ein Erfolg.

Mit dem sechsten Platz der Hastenbecker Mädchen, die in Bad Laer spielten, war auch Trainer Matthias Schwigon absolut zufrieden: „Das war wirklich toll, was meine Mädchen abgeliefert haben. Mit etwas Glück wäre sogar noch mehr drin gewesen“, so Schwigon. Denn wenn die jungen Hastenbeckerinnen gegen den späteren Bronzemedaillengewinner SV Wietmarschen gewonnen hätten, „wäre für uns sogar das Halbfinale möglich gewesen“. Aber die Partie ging ebenso knapp verloren wie das Spiel um Platz fünf. Hier mussten sich die SVH-Girls dem Gastgeber Bad Laer knapp mit 21:25 und 25:27 knapp geschlagen geben. „Im zweiten Durchgang hatten wir sogar einen Satzball, den wir leider nicht nutzen konnten“, so Schwigon.



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