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Vor vier Jahren waren Bad Münders Volleyballerinnen schon einmal ungeschlagener Herbstmeister – dann kam der Einbruch

Keine Angst vor einer Katastrophen-Rückrunde

Bad Münder. Was war das für eine Hinrunde, damals in der Saison 2010/2011. Da gewannen die Landesliga-Volleyballerinnen des SC Bad Münder bis zum Jahreswechsel alle acht Partien und gingen als überlegener Spitzenreiter in die Rückrunde – um dann völlig einzubrechen und bis zum Saisonende nur noch eine Partie zu gewinnen. Vielleicht liegt es an der Erinnerung an damals, dass die Verbandsliga für die SC-Damen bislang kein Thema ist – obwohl sie auch in diesem Jahr in der Hinrunde noch keinen Punkt abgegeben haben und zur Saisonhalbzeit schon sieben Zähler Vorsprung haben auf den Tabellenzweiten TKW Nienburg II.

veröffentlicht am 18.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:26 Uhr

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„In der Mannschaft wird das Thema Aufstieg noch nicht stark diskutiert“, sagt Teamsprecherin Lea Behnsen, „wir wissen ja, dass noch eine harte Rückrunde auf uns zukommt.“ Angst vor einem Einbruch haben die Münderanerinnen allerdings auch nicht. „Wir waren schon in den letzten Jahren immer oben dabei“, sagt Behnsen, „und das Niveau der Staffel ist insgesamt etwas schwächer geworden, das kommt uns auch zugute.“ Andererseits ist das SC-Team stärker geworden. Zwar fehlten mit Petra Schwarze und Myriam Schüller in der Hinrunde zwei Leistungsträgerinnen, dafür spielt die Mannschaft nun schon in der dritten Saison in fast unveränderter Besetzung zusammen. Einziger Zugang vor der Saison war Ann-Kathrin Janze aus der eigenen Reserve. „Wir waren von Beginn an eingespielt und hatten keine Startschwierigkeiten“, so Behnsen. Hinzu kommt: „Wir haben daran gearbeitet, dass die Köpfe nicht gleich runtergehen, wenn es mal nicht läuft“, sagt Trainer Parviz Roohy, „die Mädels haben gelernt, zu kämpfen.“ Nicht nur das: „Die Annahme ist besser geworden, der Angriff war schon immer gut. Ich bin stolz auf die Mädels“, sagt Roohy. Er versucht, das Training interessant zu halten und tauscht sich daher regelmäßig mit zwei befreundeten Trainern in den USA aus, die wie er aus dem Iran stammen. „So trainieren wir das amerikanische und das persische System“, sagt er. Soll heißen: das körperlich robustere Spiel der Amerikaner und das schnellere Spiel der Iraner.

Er ist guter Dinge für die Rückrunde, in der wohl auch Petra Schwarze wieder zur Verfügung stehen wird. „Ich sehe keine Mannschaft, die uns gefährlich werden könnte“, sagt er. Behnsen ist da etwas vorsichtiger: „Bad Pyrmont hatte am Anfang der Saison Probleme. Wenn die im März mit Nienburg zu uns kommen – das wird ein richtiges Brett.“jab



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