weather-image
14°
Beachvolleyball: Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms droht nach zwei Niederlagen das EM-Aus

Jetzt muss ein Sieg her

DEN HAAG. Bei der Beachvolleyball-EM in den Niederlanden sind die Hamelner Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms mit zwei Niederlagen gestartet. Jetzt muss am Donnerstag im letzten Gruppenspiel gegen Arnas Rumsevicius/Lukas Kazdailis ein Sieg her, sonst droht das EM-Aus.

veröffentlicht am 17.07.2018 um 19:39 Uhr

Starker Angriff: Der Hamelner Beachvolleyball-Nationalspieler Yannick Harms im Netzduell mit Aleksandrs Samoilovs (Lettland). Foto: CEV
aro

Autor

Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Sie wollen ihre Chance nutzen: Bei ihrer EM-Premiere haben die Hamelner Beachvolleyball-Nationalspieler Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms in ihrer Gruppe zwar mit schweren Gegnern zu tun. „Aber einen Sieg sollten wir schaffen. Dann sind wir in der Endrunde“, war Bergmann vor dem EM-Start optimistisch. Und fast wäre der angepeilte Sieg sogar gleich im ersten Spiel gelungen, obwohl die Hamelner gegen die Weltranglisten-Dritten Aleksandrs Samoilovs und Janis Smedins klarer Außenseiter waren. Das an Position 26 gesetzte Deutschland-Duo hat bei der 1:2-Niederlage gegen die Letten Samoilovs/Smedins, die im Gegensatz zu Bergmann/Harms bereits vier EM-Medaillen (einmal Gold, dreimal Silber) gewonnen haben, eine faustdicke Überraschung denkbar knapp verpasst.

Nach den Startschwierigkeiten im ersten Satz (13:21) drehte das Rattenfänger-Duo des TC Hameln richtig auf. Nach der schnellen 8:2-Führung bauten die Hamelner den Sechs-Punkte-Vorsprung sogar noch weiter aus und gewannen mit 21:11 den zweiten Satz klar. Doch die Sensation, die zwischenzeitlich in der Luft lag, blieb am Ende aus: Mit 12:15 ging der Tie-Break verloren. Viel Zeit, sich über die 1:2-Niederlage zu ärgern, hatten Bergmann und Harms nicht, denn bereits am Dienstag mussten die Hamelner gegen die Weltranglistenelften Grzegorz Fijalek/Michal Bryl (Polen) erneut ran. Im Gegensatz zum Vortag hatten sie beim 0:2 (15:21, 17:21) keine Chance. Jetzt muss im letzten Gruppenspiel gegen Arnas Rumsevicius und Lukas Kazdailis (Donnerstag, 12 Uhr) unbedingt ein Sieg her – keine leichte Aufgabe. Das weiß auch Bergmann: „Unser klares Ziel ist es, aus der Gruppe rauszukommen.“ Bei dem EM-Modus ist für die Hamelner der Verbleib im Turnier aber durchaus noch möglich, denn in der Vorrunde scheidet jeweils nur der Gruppenletzte aus. „Wir freuen uns, dass wir wieder bei einem großen Turnier Erfahrung sammeln können“, so Bergmann. „Dennoch ist es ein komisches Gefühl, weil man aufgrund der vier Austragungsorte (Den Haag, Rotterdam, Apeldoorn und Utrecht; d. Red.) nur sieben Teams vor Ort sieht. Die Stimmung und das Event an sich sind trotzdem richtig cool.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare