weather-image
14°
Volleyball: TC-Frauen gehen gegen Bad Münder und Hannover II leer aus

Hildebrandts Super-Serie

HAMELN-PYRMONT. Es sollte wohl nicht sein. Und so landeten die erhofften Punkte als Weihnachtsgeschenk kurzum unter dem falschen Baum. Wohlgemerkt, aus Sicht der TC-Frauen, die ihren Heimvorteil in der Volleyball-Landesliga nicht nutzen konnten und nach dem 0:3 gegen VSG Hannover II und dem 0:3 gegen Bad Münder nur auf ihre leeren Hände blickten.

veröffentlicht am 17.12.2017 um 10:51 Uhr

In Jubelpose: Bad Münders Volleyball-Frauen. Foto: nls/Archiv
Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Sprecherin Sarah Brüggemann wusste aber auch, woran es diesmal lag. „In beiden Spielen wurde uns eine zu schwache und ungenaue Annahme zum Verhängnis. Wir hatten Mühe, daraus zwingende Angriffe aufzubauen“, stellte sie fest . Daran änderten auch einige starke Angabenserien von Michelle Lo Cicero nichts. Zum Auftakt gegen Hannover II schnupperte der Aufsteiger nur im zweiten Satz (23:25) an einem besseren Ende. Zuvor beim 20:25 und danach beim 18:25 war dann allerdings nicht so viel drin. Anders hinterher im Derby gegen den Tabellendritten aus Bad Münder. Hier war dem Team von Trainer Jaroslaw Przybylski der Kräfteverschleiß in den beiden ersten knappen Sätzen (23:25/22:25) noch nicht anzumerken. Erst im dritten Durchgang brachen dann beim 6:25 alle Dämme. Zur überragenden Akteurin avancierte Karola Hildebrandt, die den SC mit 13 Angabenpunkten in Serie fast im Alleingang zum Satz -und Spielgewinn führte.

„Wir haben uns in den beiden ersten Sätzen nicht aus der Ruhe bringen lassen und auch kämpferisch eine tolle Leistung gezeigt. Danach war dann der Bann gebrochen“, bilanzierte Münders Stefanie Brüggemann zufrieden. Weihnachten kann nun kommen.

Ein fröhliches Fest aus rein sportlicher Sicht dürfen auch die Herren des VfBHW Hameln feiern. Der Tabellenführer der Bezirksliga gab sich auch in der neunten Partie keine Blöße und baute seine Bilanz mit dem 3:0-Sieg beim MTV Hildesheim III auf 27 Punkte aus. Überragend agierte Mittelblocker Michael Giffhorn. Er trug durch druckvolle Angriffe und hervorragende Blockarbeit wesentlich zum 25:21/25:22/25:10 bei.

Michael Giffhorn (Hameln). nls
  • Michael Giffhorn (Hameln). nls


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare