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Volleyball: 3:2 gegen Bad Münder / VfBHW Hameln vor Titelverteidigung

Hastenbeck obenauf

HAMELN-PYRMONT. Es ist vollbracht. Die Volleyball-Frauen des SV Hastenbeck zeigten sich beim Doppel-Heimspieltag der Landesliga voll auf der Höhe und fuhren fünf Punkte ein. Wichtig war dabei aber vor allem der 3:2-Derbyerfolg gegen den Tabellendritten SC Bad Münder und die damit verbundene geglückte Revanche für die Hinspielniederlage.

veröffentlicht am 28.01.2018 um 18:00 Uhr

Derby-Jubel: Der SV Hastenbeck besiegte den SC Bad Münder. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Außerdem gelang noch ein 3:0-Erfolg (25:15/25:23/25:17) gegen den TSV Giesen II. Das Nachbarschaftsduell war zuvor allerdings ein ganz zähes Ringen am Netz. Hastenbeck legte zunächst im ersten Satz vor (25:22), doch Bad Münder konterte und entschied die nächsten beiden Durchgänge (25:23/25:17) für sich. Dabei blieb es dann aber auch, weil das Team um Spielertrainerin Laura-Ann Schmidt plötzlich die zweite Luft bekam und mit einem 25:22 im vierten Satz noch den Tiebreak erzwingen konnte. Spätestens jetzt war aber Bad Münders Elan erloschen, denn der ging klar mit 15:8 an Hastenbeck. „Insgesamt haben wir nicht konstant genug gespielt, um zu gewinnen“, bilanzierte SC-Sprecherin Stefanie Brüggemann enttäuscht. Nichts zu erben gab es auch für Aufsteiger TC Hameln beim neuen Spitzenreiter VC Nienburg. Mit nur sieben Frauen angereist war die 0:3-Niederlage eigentlich fast vorprogrammiert. „Wir haben uns aber endlich mal wieder als Team gezeigt“, gewann Hamelns Sprecherin Sarah Brüggemann der Niederlage noch ein paar positive Aspekte ab. 12:25, 16:25 und 20:25 lauteten die Satzergebnisse aus Sicht des TC.

Kurz vor der erfolgreichen Titelverteidigung stehen derweil die Männer des VfBHW Hameln in der Bezirksliga. Das 3:1 beim Schlusslicht TC Hameln II fiel dem amtierenden Meister aber schwerer als erwartet. Erst nach einem Fehlstart (23:25) fand das Team um Kapitän Mathias Molgedey in die Spur und stockte mit drei Satzerfolgen (25:19/25:15/25:22) seine Saisonbilanz nach elf Spielen auf optimale 33 Punkte auf.

Mit dem nötigen Durchblick im Angriff agierte diesmal Robert Glaser. Vor den restlichen drei Partien kann der VfBHW Hameln allerdings nur noch rein theoretisch vom derzeitigen Tabellendritten TSV Halle (10 Spiele/21 Punkte) eingeholt werden. Dann müsste Hameln aber schon dreimal verlieren und Halle viermal gewinnen – darunter unter anderem auch das direkte Duell am 24. Februar. Klingt aber irgendwie unwahrscheinlich.

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