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Volleyball: TC-Frauen feiern 3:1-Siege gegen Pyrmont und Weserbergland

Hamelner Paukenschläge

HAMELN-PYRMONT. Und rums. Das krachte diesmal aber richtig in der Sporthalle West. Zwei laute Paukenschläge, denn die Frauen des TC Hameln wirbelten die Hierarchie im heimischen Volleyball mit zwei 3:1-Siegen gegen Spitzenreiter MTV Bad Pyrmont und die Weserbergland Volleys mächtig durcheinander.

veröffentlicht am 18.11.2018 um 16:43 Uhr

Explosion der Glücksgefühle: Jana Rohde (TC Hameln) bejubelt die Siege gegen Pyrmont und die Weserbergland-Volleys. Foto: haje
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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„Ich hätte vorher nicht gedacht, dass wir diese beiden Spiele gewinnen. Wir wären schon mit einem Punkt zufrieden gewesen. Aber so sind wir natürlich alle überglücklich“, jubelte Hamelns starke Zuspielerin Michelle Lo Cicero nach dem Super-Samstag.

Der vorher wesentlich höher eingeschätzte Primus aus Bad Pyrmont wurde nur im ersten Satz (25:19) seinen Vorschusslorbeeren gerecht, dann übernahm der TC, der von einer lautstarken Kulisse frenetisch angefeuert wurde, die Regie am Netz. Und zwar eindrucksvoll. Vor allem im vierten Satz baggerte, schmetterte und pritschte das Team von Trainer Robert Nitschke wie aus dem Lehrbuch und kanzelte den MTV gleich mit 25:9 ab. In den beiden Durchgängen zuvor hatten sich seine Frauen mit 25:17 und 25:18 behauptet. „Ein großes Lob an den TC. Dass wir den letzten Satz so hoch verlieren, darf allerdings wirklich nicht passieren“, blieb MTV-Coach Theo Starke letztlich nur die Enttäuschung. Wer nun aber dachte, Hameln hatte sich beim Triumph über den Spitzenreiter total verausgabt, sah sich getäuscht. Zwar ging auch gegen die Weserbergland Volleys der erste Satz (19:25) verloren, doch das war nur ein Schönheitsfehler. „Es wurde zwischenzeitlich zwar eng, aber wir haben letztlich auch diese Partie verdient gewonnen“, rekapitulierte Lo Cicero die drei Gewinnsätze (25:23/25:12/25:23) gegen die Weserbergland Volleys.
Die Männer vom Aufsteiger VfBHW Hameln konnten ihren Heimvorteil in der Landesliga dagegen erneut nicht nutzen und quittierten beim 1:3 gegen den TSV Giesen IV (25:21/11:25/21:25/24:26) und dem 0:3 gegen TuSpo Weende (20:25/23:25/16:25) zwei weitere Niederlagen. „Nach den Erfolgen in Northeim und Hannover hatten wir uns mehr versprochen“, gab Zuspieler Hendrik Magnus zu. Aber nur gegen Giesen schnupperte der VfBHW kurz an einem besseren Ergebnis. Da gab Hameln eine 23:18-Führung in Satz vier noch aus der Hand.



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