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Volleyball: VfBHW schafft Landesliga-Klassenerhalt mit 3:0-Sieg in Weende

Hamelner Happy End

HAMELN-PYRMONT. Was für ein phänomenaler Endspurt aus dem dunklen Tabellenkeller ans Tageslicht auf Platz fünf – und damit auch ins Happy End. Die Volleyballer des VfBHW Hameln befanden sich lange Zeit im Zittermodus, schien das Abenteuer Landesliga trotz aller Routine der „Old Boys“ kein gutes Ende zu nehmen.

veröffentlicht am 17.03.2019 um 13:09 Uhr
aktualisiert am 17.03.2019 um 14:40 Uhr

Es ist vollbracht: Die Volleyballer des VfBHW Hameln genießen ihr Glück nach dem 3:0-Sieg in Weende. Der Klassenerhalt in der Landesliga ist damit perfekt. Foto: pr
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Doch dann kam der berühmte Ruck aus Nichts. Die Netzspezialisten um Spielertrainer Lars Dörbaum sammelten im Dauer-Trommelwirbel von Edelfan Hartwig Unterberg in den letzten vier Saisonpartien tatsächlich noch vier Siege ein. Der finale 3:0-Triumph in Weende war nun das I-Tüpfelchen. Mit 26:24, 26:16 und 25:20 hatten sich die Hamelner dort ihr Glück hart erarbeitet, kein Wunder, das danach nur noch die Emotionen regierten. Alle lagen sich nach dem erreichten Klassenerhalt jubelnd in den Armen und schmetterten im Überschwang der Gefühle lautstark „Landesliga, Landesliga – hey, hey“ durch die Halle. Und ein flottes Siegertänzchen soll Hamelns reife Volleyball-Garde ebenfalls noch auf das Parkett gelegt haben.

Was den VfBHW-Akteuren vor dem „Endspiel“ so alles durch die Köpfe ging, beschreibt Peter Bolwin: „Nachdem Göttingen gegen Weende mit 3:2 im Auftaktspiel gewonnen hatte, wussten wir, dass uns nur ein Sieg vor dem Abstieg bewahren würde. Die Anspannung war riesengroß“. „Charly“, wie er von allen nur genannt wird, war davon im Spiel aber nicht viel anzumerken. Im Gegenteil: Lars Dörbaum hatte den etatmäßigen Libero im Training kurzerhand mal eben zum Aufschlagsspezialisten umgeschult.

Mit Erfolg: Denn Bolwin zog Weende beim Stand von 11:12 im dritten Satz mit vier hart platzierten Aufschlägen in Serie den Zahn. Den letzten Hamelner Saisonpunkt markierte allerdings Libero Martin Möller, der den Ball ebenso gefühlvoll wie geschickt über das Netz baggerte. „In der nächsten Saison sind wir noch ein Jahr älter und noch erfahrener - was soll uns dann noch passieren?“, witzelte er anschließend mit Blick auf die neue Saison.

Starke Partie in Weende: Peter Bolwin (VfBHW). Foto: nls

Wie der Hase in der Volleyball-Landesliga läuft, ist nun hinreichend bekannt in Hameln. Und vielleicht ersparen sich die „Old Boys“ von der Wilhelm-Busch-Straße in der kommenden Saison dann auch ein weiteres Zitterjahr und punkten nicht erst wieder so richtig im Endspurt.

Denn letztlich war es nur ein magerer Zähler mehr auf dem Konto, der den Aufsteiger vor den schnellen Rückkehr in die Bezirksliga bewahrte.



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