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TC-Duo Bergmann/Rohde überrascht bei der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand

Hamelner Beach-Boys baggern sich auf Platz 7

Mit so einem guten Ergebnis hatte wohl niemand gerechnet – selbst die beiden Hamelner Beach-Boys Philipp Arne Bergmann und Nils Rohde nicht. Bei der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft in Timmendorfer Strand, bei der unter anderem auch die Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann (VC Olympia Berlin) dabei waren, ging das TC-Duo Bergmann/Rohde als krasser Außenseiter an den Start. Doch am Ende wurden die eigenen Erwartungen mit Platz 7 weit übertroffen.

veröffentlicht am 27.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:05 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Eigentlich wollte der Hamelner Junioren-Nationalspieler Philipp Arne Bergmann bei seinem DM-Debüt „einfach nur Spaß haben“. Doch dann lief es besser als gedacht. Zwar mussten die Hamelner im ersten Spiel des Turniers gegen das an Nummer eins gesetzte Berliner Duo, Jonathan Erdmann und Kay Matysik, – wie berichtet – noch Lehrgeld zahlen. Doch auch gegen die Topfavoriten, die in London bei ihrer Olympia-Premiere immerhin Neunter wurden, hatten sich Bergmann/Rohde insbesondere im zweiten Satz gut verkauft. Nach der 0:2-Auftaktniederlage meldeten sich die Außenseiter aus Hameln dann am Sonnabend in der Trostrunde mit zwei Tiebreak-Siegen eindrucksvoll zurück. Nach einem 0:1-Satzrückstand wurde erst die Partie gegen die Vorjahres-Siebten, Sebastian Fuchs und Florian Lüdike aus Kiel, mit 17:21, 21:15 und 15:8 gewonnen. Direkt im Anschluss mussten Bergmann/Rohde gegen Finn Dittelbach (Kiel) und Steffen Drößler (Berlin) ran, die bei der U23-Europameisterschaft Fünfter wurden. Auch hier gingen die Hamelner nach drei umkämpften Sätzen (18:21, 21:16, 15:13) als Sieger vom Platz. Doch dann wurde ihr Siegeszug von Erik Koreng (Hamburger) und Alexander Walkenhorst (Rottenburg) gestoppt. Die beiden Blockspezialisten waren erwartungsgemäß eine Nummer zu groß. Nach 37 Spielminuten mussten sich Bergmann/Rohde zwar mit 0:2-Sätzen (13:21, 15:21) geschlagen geben. Doch die Enttäuschung hielt sich bei den „Rattenfängern“ in Grenzen: „Die Top-10-Platzierung ist ein toller Erfolg für uns. Damit hatten wir nicht gerechnet“, so Bergmann. „Die beiden Teams, gegen die wir verloren haben, standen im Finale. Das sagt schon alles.“

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  • Den Ball im Visier: Philipp Arne Bergmann (TC Hameln). Fotos/2: Martin Miseré

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