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Hastenbecks Spielertrainerin Laura-Ann Schmidt peilt in der Volleyball-Landesliga einen Mittelfeldplatz an

„Geheimfavorit? Sind wir nicht!“

Hastenbeck. Mit einer neuen Spielertrainerin starten die Volleyballerinnen des SV Hastenbeck am Sonntag in Mühlenfeld in die neue Landesliga-Saison: Laura-Ann Schmidt löste im Sommer Hans-Jürgen Bock ab, der jetzt Hastenbecks zweite Frauenmannschaft coacht. Wir sprachen mit der 21-Jährigen über die Vorbereitung und die Ziele für die neue Saison.

veröffentlicht am 24.09.2015 um 09:15 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:28 Uhr

Laura-Ann Schmidt, dass Sie mit gerade einmal 21 Jahren als Spielertrainerin erstmals eine Landesligamannschaft coachen, ist schon eine Herausforderung, oder?

Auf jeden Fall! Ich bin selbst gespannt, wie es in den ersten Spielen so läuft. Ich habe aber ein gutes Gefühl. Das Klima in der Mannschaft ist wirklich prima. Aufgeregt bin ich aber trotzdem. Und gespannt, wie meine Mannschaft in der Saison mit Niederlagen umgeht.

Sie haben den Trainerjob von Hans-Jürgen Bock übernommen. Wie kam es dazu?

Hastenbecks Trainer Hans-Jürgen Bock coacht jetzt die Zweite. nls

Wir hatten nach der vergangenen Saison das Gefühl, dass unsere Mannschaft etwas frischen Wind gebrauchen kann. Und da ich schon seit einiger Zeit als Trainerin im Verein arbeite, habe ich mich dazu bereit erklärt, als ich gefragt wurde. Vergangene Saison habe ich zusammen mit Matthias Schwigon unsere zweite Damenmannschaft trainiert und in der ersten Mannschaft gespielt. Jetzt muss ich mich als Spielertrainerin beweisen und auf eigenen Füßen stehen.

Wie lief die Vorbereitung?

Die lief eigentlich ganz gut. Beim Vorbereitungsturnier in Mühlenfeld sind wir Zweiter geworden. Dort haben wir den ganzen Tag konstant starke Leistungen gezeigt und selbst bei Rückständen sehr gut wieder in das Spiel zurückgefunden und es für uns entscheiden können. Dementsprechend blicke ich sehr positiv in die neue Saison.

In wenigen Tagen startet die Landesliga-Saison. Wer ist für Sie der Titelfavorit?

Das ist schwer zu sagen, da unsere Landesliga-Staffel neu zusammengestellt wurde und wir daher nicht alle Mannschaften kennen. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Mannschaften aus dem Raum Hannover – wie die VSG Hannover II, der PSV Hannover und SV Gehrden – gute Chancen auf den Titel haben könnten.

Und welche Saisonziele haben Sie mit Hastenbeck?

Wir wollen auf jeden Fall den Klassenerhalt schaffen und möglichst auch unseren fünften Mittelfeldplatz aus der Vorsaison verteidigen. Wir würden uns natürlich freuen, wenn es noch besser laufen sollte. Neben der Platzierung erwarte ich aber auch viele schöne und spannende Spiele, an denen die Mannschaft noch weiter wachsen kann, Spaß hat und entsprechende Erfolge verbuchen kann.

Bad Pyrmonts Landesliga-Coach Frank Hörster hat den SV Hastenbeck sogar als Geheimfavorit auf der Rechnung…

Wirklich?

Er geht davon aus, dass Hastenbeck am Saisonende unter den Top 3 landet, weil die Mannschaft schon vergangene Landesliga-Saison gute Leistungen gezeigt habe, eingespielt sei und noch Potenzial nach oben habe.

Das hört sich gut an, aber zum Favoritenkreis zähle ich uns nicht, weil unser Kader sehr klein ist und wir viele berufstätige Spielerinnen haben, die oft auch am Wochenende arbeiten müssen. Da darf nicht viel passieren. Deshalb hoffe ich, dass wir vom Verletzungspech verschont bleiben. Wir haben zwar mit Alisa Rose und Nadine Armbrust zwei neue Spielerinnen dazubekommen, aber trotzdem gehe ich davon aus, dass es im Laufe der Saison bei uns zu personellen Engpässen kommen wird. Aber das kennen wir ja schon aus der vergangenen Saison.

Interview: Andreas Rosslan



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