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Für Hastenbecker Volleyballerinnen ist der Traum vom Landesliga-Aufstieg im Tiebreak geplatzt

„Es gibt keinen Grund, traurig zu sein“

Volleyball (aro). Sie haben alles gegeben, doch am Ende hat es nicht gereicht. Die Volleyballerinnen des SV Hastenbeck haben den Aufstieg in die Landesliga in der Relegation knapp verpasst. Die Enttäuschung war zwar im ersten Augenblick sehr groß, aber Trainer Hans-Jürgen Bock munterte seine Schützlinge mit einer Flasche Sekt wieder auf. „Es ist zwar schade, dass es mit dem Aufstieg nicht geklappt hat. Aber es gibt keinen Grund, traurig zu sein, denn wir haben eine tolle Saison gespielt.“ Stimmt.

veröffentlicht am 12.04.2011 um 12:17 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Auch in den Relegationsspielen bot das junge Team um Mannschaftsführerin Jana-Mareike Schmidt den Gegnern eindrucksvoll Paroli. Spannend war schon das erste Spiel des Tages gegen VT Rinteln, das der SVH nach 87 Spielminuten im Tiebreak gewann. Im fünften Satz (15:3) sorgte Jana-Mareike Schmidt mit einer Aufschlagserie für die Entscheidung. Dieser Sieg kostete allerdings viel Kraft, die den Hastenbeckerinnen in der entscheidenden Phase des zweiten Spiels fehlte. Gegen den Landesliga-Siebten GfL Hannover III waren die SVH-Girls zwar nur Außenseiter, aber sie machten dem Favoriten aus der Landeshauptstadt das Leben ganz schön schwer. Sogar der Überraschungssieg war möglich, denn die Partie war bis kurz vor Schluss völlig offen. GfL ging zweimal in Führung, der SVH glich zweimal aus. So stand es nach vier Sätzen 22:25, 25:11, 22:25 und 25:18. Im Tiebreak lag sogar eine Überraschung in der Luft. Die Partie war bis zum 11:11 völlig offen. Zwischenzeitlich führte der SVH sogar mit 5:2, doch die Führung wurde wieder aus der Hand gegeben. In der Schlussphase des 105-Minuten-Krimis waren die Hastenbeckerinnen stehend k.o. – das merkte auch Trainer Hans-Jürgen Bock: „Man hat gemerkt, dass bei uns am Ende der Akku leer war.“ Mit 11:15 musste sich Hastenbeck knapp geschlagen geben. „Wenn man bedenkt, dass meine Mannschaft im Gegensatz zur GfL schon ein Fünf-Satz-Spiel in den Knochen hatte, haben wir uns mehr als wacker geschlagen“, so Bock. Seine Spielerinnen hätten trotz der knappen Niederlage eindrucksvoll bewiesen, „dass wir nicht umsonst Vizemeister der Bezirksliga geworden sind“.

Der SVH-Coach ist davon überzeugt, dass in seiner Mannschaft noch sehr viel Potenzial steckt: „Wir haben an die Tür zur Landesliga schon einmal angeklopft, vielleicht gelingt uns ja im nächsten Jahr dafür der direkte Aufstieg“, so Bock. Damit ist das Ziel für die nächste Saison klar gesteckt: Die Bezirksliga-Frauen des SV Hastenbeck wollen Meister werden!

Tolle Saison ohne Happy End: Die Volleyballerinnen des SV Hastenbeck haben den Aufstieg in die Landesliga in der Relegation knapp verpasst. Gefeiert wurde trotzdem ein bisschen. Foto: mb



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