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Hamelner Beachvolleyball-Profis gewinnen im Oman ersten internationalen Titel ihrer Karriere

Erschöpft – aber glücklich

MASKAT. Die Hamelner Beachvolleyball-Profis haben auf der FIVB World Tour den ersten internationalen Titel ihrer Karriere gewonnen: Beim 1-Stern-Turnier im Oman besiegte das Nationalduo im Finale Raoufi/Salemi aus dem Iran mit 2:0. Für den Turniersieg gab es 1000 US-Dollar Preisgeld und 100 Weltranglistenpunkte.

veröffentlicht am 17.03.2018 um 19:07 Uhr
aktualisiert am 18.03.2018 um 08:40 Uhr

Phillip Arne Bergmann und Yannick Harms Foto: FIVB
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Sie sind Nationalspieler und die Nummer eins der deutschen Teamrangliste – und jetzt haben die Hamelner Beachvolleyball-Profis auch den ersten internationalen Titel ihrer Karriere gewonnen. Beim mit 5000 US-Dollar Preisgeld dotierten 1-Stern-Turnier der Beachvolleyball-Weltserie im Oman gewann das deutsche Nationalduo vom TC Hameln die Goldmedaille. „Wir sind sehr glücklich über unsere erste Medaille auf der World Tour. Insbesondere, weil es keine leichten Bedingungen hier vor Ort waren. Es war sehr heiß und der Wind wechselte ständig – ähnlich wie auf Norderney“, war Bergmann nach dem klaren 2:0-Finalsieg (21:18, 21:12) über Raoufi/Salemi aus dem Iran total happy.

Es war sehr heiß und der Wind wechselte ständig – ähnlich wie auf Norderney.

Philipp Arne Bergmann, Beachvolleyball-Profi des TC Hameln

Das Turnier hätte für Bergmann/Harms nicht besser laufen können: Fünf Spiele, fünf Siege. Insgesamt gab das TC-Duo nur zwei Sätze ab. Eine beeindruckende Bilanz. In Abwesenheit der internationalen Top-Teams nutzten Bergmann/Harms ihre Chance – und wie. In der Vorrunde hatten die Hamelner bei den beiden 2:0-Siegen gegen Majid/Ali (Oman/21:12, 21:10) und Müllner/Schnetzer (Österreich/ 21:12, 21:16) noch ein leichtes Spiel mit ihren Gegnern. Das änderte sich im Viertelfinale, denn die Iranis Pourasgari/Vakili waren laut Bergmann ein harter Brocken: „Wir haben nicht gut gespielt, aber uns durchgekämpft“ – mit Erfolg. Das mit 60 Minuten längste Spiel des Turniers gewann das deutsche Nationalduo nach drei umkämpften Sätzen mit 2:1 (21:17, 18:21, 15:12) und qualifizierten sich fürs Halbfinale. Dort trafen Bergmann/Harms auf die Italiener Andreatta/Abbiati, die den Hamelnern ebenfalls bis zum Schluss Paroli boten. Auch dieses Match dauerte fast eine Stunde. Den ersten Satz (21:14) gewannen Bergmann/Harms, den zweiten Satz (16:21) Andreatta/Abbiati. Somit fiel auch hier die Entscheidung erst im Tiebreak, den die Hamelner mit 15:9 für sich entschieden. Beide waren „völlig erschöpft, aber super glücklich“. Das Endspiel (2:0 gegen Raoufi/Salemi) war dann eine klare Sache. Für Bergmann/Harms hat sich Reise in Omans Hauptstadt Maskat auf jeden Fall gelohnt. Durch den Turniersieg verdienten sie immerhin 1000 US-Dollar Preisgeld. Als Zugabe gab es 100 Weltranglistenpunkte, die für Bergmann/ Harms bei zukünftigen Starts auf der World Tour Gold wert sein können. Noch vor vierzehn Tagen standen sie genau auf Platz 100 der Weltrangliste. Mit ihrem 25. Platz in Doha sind sie zuletzt auf Platz 76 der Weltrangliste geklettert und dürften nun nach ihrem Turniersieg im Oman weitere zehn Plätze nach vorn gekommen sein. „Insgesamt ist es mit dem Turnier in Doha zusammen gesehen ein guter Einstand – wobei wir bei beiden Turnieren gesehen haben, woran wir noch zu arbeiten haben. Jetzt freuen wir uns aber erst einmal über die Goldmedaille und darüber, dass es nach zwei Wochen auf der arabischen Halbinsel wieder nach Hause geht“, so Yannick Harms.



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