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Nach dem Gewinn des Doubles beginnt für TSG-Volleyballerinnen das Abenteuer Bezirksliga

Emmerthals Coach Glaser gibt den Takt vor

Volleyball (aro). Bei den Emmerthaler Volleyball-Girls gibt Robert Glaser nicht nur als Trommler den Takt vor, sondern seit zwei Jahren auch als Trainer. Und das sehr erfolgreich.

veröffentlicht am 18.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

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Erst holte die TSG unter seiner Regie im März in der Bezirkslasse souverän den Titel, dann krönten die Grün-Weißen ihre Super-Saison im April mit dem Kreispokalsieg. „Mädels, ihr seid klasse“, schwärmte Glaser damals nach dem Gewinn des Doubles, das in der Emmerthaler Vereinsgeschichte wohl einmalig sein dürfte. Denn bisher sorgten bei der TSG eher die Handballer und Fußballer für Schlagzeilen. Volleyball fristete unter dem Dach der Sparte Turnen bislang ein stiefmütterliches Dasein. Doch das könnte sich nach dem Aufstieg in die Bezirksliga nun ändern.

In der ersten Runde des Bezirkspokals musste die TSG, die mit einem 2:1-Sieg gegen Göttingen und zwei 0:2-Niederlagen gegen Bückeburg und Düngen in eigener Halle Sechster wurde, zwar noch Lehrgeld zahlen. Aber angst und bange ist Emmerthals Coach vor dem Saisonstart in der Bezirksliga nicht. Mit der Generalprobe im Pokal „bin ich eigentlich ganz zufrieden“. Es gebe zwar noch einiges zu verbessern, „aber das ist ja auch völlig normal“.

Das Saisonziel des Aufsteigers, der sich mittelfristig in der Bezirksliga etablieren möchte, ist der Klassenerhalt. Der TSG-Coach hat zwar Platz sechs im Visier, aber auch mit Platz sieben könnte der 31-jährige Fischbecker noch leben. „Doch dann ginge es in die Relegation. Und da weiß man vorher nie, wie es läuft.“

Auch wenn mit Esther Wehking eine Hauptangreiferin den Verein Richtung Dänemark verlassen hat, scheint der angepeilte Ligaverbleib nicht unmöglich zu sein. Denn mit Marie-Isabell Wilking (TC) und Nadine Schuller (Wildcats/VfL) hat Glaser zwei ehemalige Landesligaspielerinnen als Neuzugänge aus dem Hut gezaubert, die den 13-köpfigen Kader verstärken sollen.

Das Team von Mannschaftsführerin Finja Coerdt, die mit 18 eine der jüngsten Spielerinnen der TSG ist, startet am 22. September in die Saison: mit einem Auswärtsspiel in Kemnade. Bis dahin soll auch das neue Spielsystem sitzen.

Wuchtiger Angriffsschlag von Emmerthals Jana Rohde im Spiel gegen die VSG Düngen.

Fotos: rhs/2



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