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Volleyball: TC-Trainer Robert Nitschke ärgert sich über den Spielplan

„Eine Katastrophe“

BEZIRK HANNOVER. Eigentlich hat Robert Nitschke keinen Grund zum Meckern, denn mit der Zwischenbilanz kann der Trainer des TC Hameln durchaus zufrieden sein. Die Volleyballfrauen des Turn-Clubs sind zurzeit mit 18 Punkten hinter dem MTV Bad Pyrmont (24) und dem Team Schaumburg (20) Tabellendritter – und somit im Soll.

veröffentlicht am 15.01.2019 um 12:22 Uhr

TC-Trainer Robert Nitschke Foto: nls
aro

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Trotzdem machte Nitschke nach dem vergangenen Heimspieltag seinem Unmut über die Salami-Spieltage Luft: „Dieser Spielplan ist eine echte Katastrophe“, schimpfte der TC-Coach. „Eine sinnvolle Vorbereitung auf die Punktspiele ist unter diesen Voraussetzungen nur schwer möglich. Erst haben wir ab Mitte November fast zwei Monate Pause, dann haben zu Beginn des Jahres gleich wieder drei Spieltage in Folge. Man merkt einfach, dass der Spielplan aus der Not heraus geboren wurde.“ Der Grund: Nach Meldeschluss wurde ein Team aus der Landesliga-Staffel 5 zurückgezogen. Durch die Gründung der Weserbergland Volleys wurde aus den beiden Landesligamannschaften des SC Bad Münder und SV Hastenbeck eine. Deshalb musste kurz vor Saisonbeginn ein neuer Spielplan mit der heißen Nadel gestrickt werden. Die Mannschaften spielen nicht – wie normalerweise – im Zwei-Wochen-Rhythmus, sondern wenn es der Zeitplan zulässt.

Die Folge: Die aktuelle Landesliga-Tabelle ist krumm und schief. Während Tabellenführer MTV Bad Pyrmont bereits zwölf Spiele absolviert hat, haben die Weserbergland Volleys erst acht gemacht – und gegen einige Teams wie die VSG Hannover II und den TSV Stelingen noch gar nicht gespielt. Auch der TC muss noch zweimal gegen Schlusslicht TSV Groß Munzel antreten, obwohl eigentlich die Rückrunde schon läuft.

Der verzerrte Spielplan stößt bei Nitschke zwar auf wenig Gegenliebe, „aber immerhin trifft es ja jede Mannschaft“. Weil die Landesliga-Staffel 5 in dieser Saison sehr ausgeglichen sei, könnten am Ende Kleinigkeiten über den Auf- und Abstieg entscheiden, warnt Nitschke: „Und so ein Spielplan kann durchaus den Unterschied ausmachen“ – und am Ende möglicherweise das Zünglein an der Waage sein. Und das sei nicht im Sinne des Erfinders.



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