weather-image

Volleyball: Weserbergland Volleys starten mit 18 Spielerinnen in die Landesliga-Saison

Ein Luxusproblem

HAMELN-PYRMONT. Aus drei Konkurrenten wird ein Team: Die Volleyballerinnen des SC Bad Münder, SV Hastenbeck und der TSG Emmerthal starten gemeinsam als Weserbergland Volleys in die Landesliga-Saison.

veröffentlicht am 28.09.2018 um 14:33 Uhr
aktualisiert am 28.09.2018 um 15:50 Uhr

Aus drei Konkurrenten wird ein Team: Die Volleyballerinnen aus Bad Münder, Hastenbeck und Emmerthal starten gemeinsam als Weserbergland Volleys. Foto: privat
aro

Autor

Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Es wird Zeit, dass es endlich losgeht. Die Saisonvorbereitung war lang genug“, sagt André Guddack. Bisher trainierte der 38-Jährige die Landesliga-Volleyballerinnen des SC Bad Münder, der sich vor Saisonbeginn mit dem SV Hastenbeck und der TSG Emmerthal zusammenschloss. Weil alle drei Vereine Personalsorgen hatten, gründeten sie eine Spielgemeinschaft: die Weserbergland Volleys. Aus ursprünglich vier Mannschaften wurden nun zwei. Hastenbecks Reserve spielt als Weserbergland Volleys II weiter in der Bezirksliga, die drei ersten Frauen-Mannschaften aus Bad Münder, Hastenbeck und Emmerthal gemeinsam in der Landesliga-Staffel 5, in der mit dem TC Hameln und MTV Bad Pyrmont zwei weitere Teams aus der Region spielen. „Ich bin mir sicher, dass alle drei Hameln-Pyrmonter Mannschaften mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden“, sagt Guddack, der die Weserbergland Volleys gemeinsam mit Robert Glaser (Emmerthal) und Laura-Ann Schmidt (Hastenbeck) coacht. Das Trainer-Trio hat ein ungewohntes Luxusproblem: „Wir haben einen Kader von 18 Spielerinnen, da kann man ganz anders trainieren als zuvor mit acht“, sagt Guddack.

Der Konkurrenzkampf im Training ist nicht nur für mich als Trainer ein ungewohntes Gefühl – auch für die Spielerinnen.

André Guddack, Trainer derWeserbergland Volleys

Theoretisch hätten die Weserbergland Volleys sogar zwei Landesligateams melden können, aber das war kein Thema. „Der Konkurrenzkampf im Training ist nicht nur für mich als Trainer ein ungewohntes Gefühl – auch für die Spielerinnen.“ Aufgrund der kleinen Kader hatten die meisten Spielerinnen vergangene Saison in Bad Münder, Hastenbeck und Emmerthal quasi eine Stammplatzgarantie – jetzt nicht mehr. „Eine erste Sechs gibt es nicht. Bei so einem großen Kader werden wir rotieren, damit auch alle 18 Spielerin ihre Einsatzzeiten bekommen.“ Mit neun Außenangreiferinnen, fünf Mittelblockerinnen, jeweils zwei Zu- und Diagonalspielerinnen sowie einer Libera, die nur in der Abwehr und Annahme zum Einsatz kommt, hat das Trainer-Trio im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl. Denn auf dem Spielberichtsbogen dürfen nur zwölf Spielerinnen pro Team eingetragen werden. Dass jeden Spieltag sechs Spielerinnen ein Platz auf der Tribüne droht, ist laut Guddack aber kein Problem: „Wir haben mit den Spielerinnen offen darüber gesprochen – und alle haben die Situation akzeptiert. Die Mädels verstehen sich untereinander wirklich super.“ Deshalb erwartet der Trainer auch keine Querelen. Wie stark seine Mannschaft ist, weiß Guddack vor dem Saisonstart noch nicht: Bis auf den Sieg beim Vorbereitungsturnier in Osnabrück, wo die Weserbergland Volleys mit nur acht Spielerinnen antraten, habe die neu zusammengewürfelte Mannschaft kaum Spielpraxis. Die beiden Heimspiele am Sonntag (11 Uhr, Bad Münder) gegen den TC Hameln und GfL Hannover sind für Guddack deshalb eine gute Standortbestimmung: „Danach wissen wir, wo wir stehen.“ Das Saisonziel ist laut Guddack das obere Tabellendrittel: „Ob wir das Potenzial haben, in die Verbandsliga aufzusteigen, wird der Saisonverlauf zeigen.“
Weiter spielen: Landesliga/Frauen: VSG Hannover II – MTV Bad Pyrmont (Sa., 15 Uhr); Landesliga/Herren: VSG Hannover II – VfBHW Hameln (Sa., 14 Uhr).



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt