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Volleyball: Pyrmonts Mädchen gelingt zweiter Triumph bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft

Die Sterne werden zu Kometen

BERSENBRÜCK. Die Volleyball-Sternchen des MTV Bad Pyrmont wurden bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften zu Kometen. Nach dem Triumph bei den U13-Juniorinnen ließ das Erfolgsteam von Trainerin Martina Noeltker in fast unveränderter Aufstellung nun auch noch die U12-Meisterschaft folgen.

veröffentlicht am 09.04.2018 um 19:50 Uhr

Pyrmonts Meisterteam mit Amelie Scheller (v. li.), Elisa Polozun, Neele Schlichte, Amelie Dencker, Olivia Polozun, Victoria Kleinsorge und Mathea Schaffarczyk. Foto: MTV
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Ganz stark! Die „Volleyball-Sternchen“ des MTV Bad Pyrmont strahlten zum zweiten Mal in hellem Glanz und wurden zu Kometen. Die kleinen Zwerge, wie Trainerin Martina Noeltker ihre Mädels gerne nennt, landeten den zweiten großen Coup. Nach dem Gewinn der Nordwestdeutschen Meisterschaft bei den U13-Juniorinnen unterstrichen die Mädels aus der Kurstadt auch bei den U12-Titelkämpfen ihre Klasse.

Mit einer fast unveränderten Aufstellung – nur Alina Webel musste altersbedingt passen – lief auch in Bersenbrück alles wie am Schnürchen. Erneut gingen die Goldmedaillen an den MTV. Absolut verdient, denn in der Finalrunde der besten drei Teams unterstrichen die MTV-Girls nicht nur ihre spielerische Qualität, sondern bewiesen vor allem absolute Nervenstärke. „Meine Mädels blieben trotz Satz-Rückstand in beiden Spielen einfach nur cool“, strahlte Martina Noeltker nach dem zweiten Nordwest-Triumph ihrer jungen Volleyball-Garde. „Einfach Klasse, denn beide Spiele standen auf absolut hohem Niveau.“ Die erste Final-Begegnung gewann der MTV, erneut vor einem lautstarken Pyrmonter Fanblock mit Pauken und Tröten lautstark angefeuert, mit 20:25; 25:18; 15:11 gegen Raspo Lathen. Noch spannender verlief der zweite Auftritt gegen den VC Leschede 47. Die ersten beiden Sätzen liefen unisono wie bereits gegen Lathen ab. Dann entwickelte sich der Tiebreak des dritten Satzes zu einem wahren Volleyball-Krimi. Selbst ein 10:13-Rückstand warf das Team nicht aus der Bahn. Nach dem finalen Ball zum 15:13 herrschte so etwas wie Karnevalsstimmung im Pyrmonter Lager. „Wir standen wie eine Wand hinter unseren Mädels“, sagte Vater Andreas Scheller am Tag nach dem zweiten Pyrmonter Volleyball-Triumph mit einer immer noch heiseren Stimme. Der Einzug in die Finalrunde hatte dem MTV-Team keine Probleme bereit. Die Vorrunde überstanden sie gegen Leschede und den TV Jahn Wolfsburg ebenso wie die Zwischenrunde gegen den VT Südharz problemlos in zwei Sätzen.

Auf dem undankbaren vierten Platz landeten die U12-Mädchen des TC Hameln. Spielführerin Charlotte Karow, Pauline Karow und Derya Adibelli verloren in der Vorrunde nach einem 2:0-Auftaktsieg gegen Bersenbrück mit 0:2 gegen Lüneburg. Die Medaillenträume waren durch die 0:2-Niederlage in der Zwischenrunde gegen Lathen zwar geplatzt, doch bei den Platzierungsspielen lief wieder alles nach Plan. Nach Siegen gegen Bersenbrück und Südharz war dem Trio von Trainer Miro Warchol der vierte Platz nicht mehr zu nehmen.

Bei den Nordwest-Titelkämpfen der U16-Juniorinnen lief der TC Hameln auf Rang fünf ein. Den machte das Aufgebot mit Jana Fehrmann, Lisa Neise, Judith Surkamp, Sophia Lücke, Nicole Zang, Maya Schwingel, Lisa Reichenbach, Meike Kurkowski und Carmen Kolanowski durch einen 2:0-Erfolg gegen SVG Lüneburg perfekt.



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