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Volleyball: Saisonziel des SV Hastenbeck ist der Klassenerhalt

„Die Landesliga ist sehr stark“

veröffentlicht am 15.09.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:18 Uhr

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Sie gehen in Ihre zweite Saison als Spielertrainerin des Volleyball-Landesligisten SV Hastenbeck. Ist es für Sie eher ein Vor- oder Nachteil, wenn man die Mannschaft trainiert, in der man auch spielt?

Laura-Ann Schmidt: Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Die Doppelfunktion hat aus meiner Erfahrung Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist, dass ich als Spielertrainerin natürlich das Spiel nicht von außen betrachten kann. Daher ist es schwieriger, die eigenen Defizite optimieren zu können oder auch die Schwachstellen des Gegners zu sehen. Als Unterstützung habe ich natürlich mein Team, das auch immer fleißig nach den Lücken auf der anderen Seite guckt. Der Vorteil ist, dass ich insbesondere in meiner Position als Zuspielerin das Spiel selbst sehr gut beeinflussen und steuern kann. Die Umsetzung kann ich daher direkt vornehmen.

Was ist nach Platz vier in der Vorsaison diesmal vom SVH zu erwarten? Ist diesmal vielleicht sogar der Verbandsliga-Aufstieg möglich?

Das glaube ich nicht. Ich zähle uns jedenfalls nicht zu den Aufstiegskandidaten. Zu den Titelfavoriten zähle ich eher den TSV Groß Munzel, TSV Stelingen, SC Bad Münder und den MTV Bad Pyrmont. Für uns geht es erst einmal um den Klassenerhalt. Das ist wieder unser primäres Saisonziel. Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn wir wieder eine ähnlich gute Saison spielen sollten wie in den Vorjahren, als wir Vierter und Fünfter geworden sind.

Hat sich der Kader im Vergleich zur Vorsaison verändert?

Wir haben mit Sina Schmalz und Ann-Kristin Seehafer zwei Neuzugänge. Dazu kommen mit Lea Schwigon, Henriette Meyer, Manon Müller und Meike Fehrmann einige Spielerinnen aus unserer zweiten Mannschaft, auf die wir zurückgreifen können. Nicht mehr dabei ist Kathrina Mönnig, die uns leider verlassen hat.

Hastenbeck startet am Samstag mit einem Auswärtsspiel in Bad Pyrmont, wo Ihr Team in der vergangenen Saison das Rückspiel mit 1:3 verloren hat. Wie stark schätzen Sie den MTV ein?

Wir werden uns überraschen lassen. Ich weiß noch nicht, wie Bad Pyrmont in dieser Saison aufgestellt ist, weil ich das erste Saisonspiel (3:2 gegen den SC Bad Münder; d. Red.) nicht gesehen habe. Wir wollen natürlich gewinnen und an unserem ersten Spieltag nicht gleich leer ausgehen, aber es wird bestimmt ein schweres Spiel. In der vergangenen Saison war Pyrmont als Tabellendritter sehr stark.

Mit dem Verbandsliga-Absteiger SC Bad Münder, MTV Bad Pyrmont, SV Hastenbeck und Aufsteiger Emmerthal spielen vier heimische Teams in der Landesliga ...

Es gibt viele Derbys, bei denen es sicherlich zu spannenden Begegnungen kommt. Ich schätze die Landesliga insgesamt recht stark und ausgeglichen ein.

Interview: Andreas Rosslan



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