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Volleyball: Nach sieben Jahren kehrt Robert Nitschke auf die Trainerbank zurück

Die Auszeit ist vorbei

HAMELN. Nach sieben Jahren kehrt Robert Nitschke auf die Trainerbank zurück. Der 55-jährige Volleyball-Coach feiert als Trainer des TC Hameln in der Frauen-Landesliga sein Comeback.

veröffentlicht am 14.09.2018 um 00:00 Uhr

Wieder da: Robert Nitschke feiert nach sieben Jahren Pause sein Comeback als Volleyball-Trainer des TC Hameln. Foto: privat
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Die Auszeit ist vorbei: Sieben Jahre lang hat es Robert Nitschke ohne Trainerjob ausgehalten, jetzt kehrt der 55-jährige Volleyball-Coach noch einmal auf die Trainerbank zurück. Als Trainer des TC Hameln feiert er am Samstag in Stelingen in der Frauen-Landesliga sein Comeback. Damit hatte er vor einiger Zeit selbst nicht mehr gerechnet: „Eigentlich wollte ich ja nichts mehr machen“, sagt Nitschke, der nach dem Verbandsliga-Abstieg der VSG Hameln 2011 als Trainer zurücktrat und sich quasi in den Volleyball-Ruhestand verabschiedete.

Trotz einiger Angebote war es für ihn eigentlich kein Thema mehr, noch einmal einen Trainerjob zu übernehmen. Denn als Inhaber eines Sportshops hat Nitschke beruflich viel um die Ohren. Und in seiner Freizeit war der Vater an den Wochenenden mit seinen zwei Söhnen oft auf den Fußballplätzen unterwegs – oder schaute ab und zu bei den Volleyballspielen seiner Frau Heike zu, deren Trainer er jetzt ist. Sie gehört nämlich zum 12er-Kader des TC, dessen Geschäftsführer Miroslaw Warchol nach einigen vergeblichen Anläufen Nitschke zum Comeback überredet hat: „Ein Versuch ist es wert. Als einer der wenigen Vereine in Hameln-Pyrmont hat der TC seit Jahren eine sehr gute Jugendarbeit. Das Ziel ist es, die Talente weiterzuentwickeln und Schritt für Schritt in die Landesligamannschaft zu integrieren“, so Nitschke.

Eine Aufgabe, die ihm als Trainer schon immer Spaß gemacht habe. „Das braucht Zeit und geht nicht von heute auf morgen.“ Der TC-Kader hat sich im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. Mit Jana Rohde, Nadine Hoppe (beide TSG Emmerthal) und Ellen Schmalz (SV Hastenbeck) gibt es drei Neuzugänge – und keinen einzigen Abgang. In der Saisonvorbereitung hinterließ das Team um Mannschaftsführerin Sarah Brüggemann zwar einen guten Eindruck, aber Nitschke warnt vor zu großen Erwartungen: „Das zweite Jahr ist nach einem Aufstieg oft schwieriger als das erste. Zumal die Landesliga mit drei Verbandsliga-Absteigern wesentlich stärker ist als in der vergangenen Saison.“ Das Ziel sei, erst einmal schnellstmöglich den Klassenerhalt zu schaffen. Und das wird schwer genug, denn der TC hat einen schweren Saisonstart erwischt. An den ersten beiden Spieltagen müssen die Hamelnerinnen auswärts ran: Am Samstag in Stelingen, eine Woche später in Bad Münder gegen die Weserbergland Volleys. Beide Mannschaften zählen für den neuen TC-Coach zu den Topteams der Liga. „Wenn wir Pech haben, starten wir mit zwei Niederlagen“, sagt Nitschke. Für ihn geht die Saison erst nach den Herbstferien richtig los – mit dem Heimspieltag am 20. Oktober.

Information

Volleyball-Landesliga

Samstag, ab 15 Uhr: TSV Stelingen – VSG Hannover II, TSV Stelingen – TC Hameln.

Sonntag, ab 13 Uhr: GfL Hannover III – TSV Groß Munzel, GfL Hannover III – MTV Bad Pyrmont



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