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Beachvolleyball: Hamelner darf nicht starten, weil er aufgrund einer Verletzung zu wenig Turniere gespielt hat

Deutsche Meisterschaft ohne Bergmann

veröffentlicht am 08.09.2016 um 15:55 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Und das, obwohl der 25-Jährige mit seinem Partner Yannick Harms in der deutschen Teamrangliste zu den 16 besten Beachvolleyball-Duos zählt.

Obwohl Bergmann über ein halbes Jahr wegen einer Knieverletzung ausfiel, kletterte das Duo des TC Hameln Ende August durch den zweiten Platz in Kühlungsborn mit 358 Punkten noch auf Platz 16 der deutschen Teamrangliste. Der hätte normalerweise für einen DM-Start gereicht, trotzdem hat der DVV einen gemeinsamen Start abgelehnt. Warum?

Der Grund ist eine Neuregelung im Regelwerk. Mindestens vier Turniere hätte Bergmann bei der Deutschland-Tour spielen müssen. Aufgrund seiner insgesamt achtmonatigen Verletzungspause waren es aber nur zwei.

„Weil ich die geforderten vier Turniere verletzungsbedingt nicht spielen konnte, haben wir beim Beachvolleyball-Ausschuss des DVV eine Sondergenehmigung beantragt. Eigentlich hatte ich auch keine Zweifel, dass wir sie bekommen. Aber unser Antrag ist abgelehnt worden – wie beim Team Holler/Schröder auch.“ Die Entscheidung ist für Bergmann nicht nachvollziehbar, „denn die Spieler werden, obwohl sie die Qualifikation sportlich gemeistert haben, quasi dafür bestraft, dass sie verletzt gewesen sind.“ Und das dürfe seiner Meinung nach nicht sein. Während für Bergmann („Ich mache jetzt erst einmal Urlaub“) die Saison damit vorzeitig beendet ist, startet Yannick Harms in Timmendorf mit Titelverteidiger Armin Dollinger, dessen Partner Clemens Wickler verletzt ist. Beide haben zu Beginn der Saison bereits vier Turniere zusammen gespielt und sind damit bei der DM startberechtigt. Dem Interimsduo, das auf Platz vier gesetzt ist, traut Bergmann beim Turnier einiges zu: „Vielleicht ist ja eine Überraschung drin.“



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