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Volleyball: So schlagen sich der MTV Pyrmont, TC Hameln und die Weserbergland Volleys in der Landesliga

Derby-Gegner unter der Lupe

BEZIRK HANNOVER. Derby-Gegner unter der Lupe: So schlagen sich der MTV Pyrmont, TC Hameln und die Weserbergland Volleys in der Volleyball-Landesliga der Frauen.

veröffentlicht am 14.11.2018 um 00:00 Uhr

Netzduell zwischen Monja Hahn (TC Hameln) und Viktoria Sturm (Weserbergland Volleys). Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Wer wird Meister? Wer kämpft um den Klassenerhalt? In der Volleyball-Landesliga der Frauen empfängt der TC Hameln am Samstag (15 Uhr) in der Sporthalle West den Tabellenführer MTV Bad Pyrmont und Titelfavorit Weserbergland Volleys. Vor dem Doppel-Derby blicken wir auf den Saisonstart zurück und nehmen die drei Hameln-Pyrmonter Teams unter die Lupe.


MTV Bad Pyrmont (1. Platz/16 Punkte): Mit sechs Siegen in Serie erwischte der MTV Bad Pyrmont einen Super-Saisonstart. Die erste Saisonniederlage kassierte der aktuelle Tabellenführer am vergangenen Spieltag beim 2:3 in Hemmingen. Dass seine Mannschaft nach der 2:0-Führung den fast schon sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gab, nahm Pyrmonts Coach Theo Starke auf seine Kappe: „Ich habe durch die Aufstellung im dritten Satz meine Mannschaft etwas verunsichert“, übte Starke Selbstkritik. Maria Bialas, die in den ersten beiden Sätze für die verletzte Janina Fasse in der Mitte spielte, wechselte zurück auf die Zuspielposition. Danach kam ein Bruch ins Pyrmonter Spiel: „Wir haben viel zu viele Geschenke verteilt und dem Gegner durch individuelle Fehler Punkte geschenkt“, so Starke. Die erste Saisonniederlage sei aber kein Beinbruch. „Wir werden gestärkt aus der Sache herausgehen. Da sind sich Team und Trainer einig. Das können wir alle deutlich besser“, so Starke. Und das werde das Team um Mannschaftsführerin Anna Menzel im Derby gegen den TC beweisen. Mit sechs Siegen aus sieben Spielen ist Bad Pyrmont Tabellenführer und zählt trotz des kleinen Kaders zu den Titelfavoriten.


TC Hameln (5./8 Punkte): Dass der TC Hameln immer für eine Überraschung gut ist, hat das Team von Trainer Robert Nitschke am vergangenen Spieltag beim 3:1-Sieg gegen den Tabellenzweiten Hemmingen bewiesen. Damit hatte vorher niemand gerechnet, denn durch die Ausfälle von Celine Lo Cicero, Hanna Brinkmann (Studium), Sarah Brüggemann, Nadine Hoppe und Maike Scheel (krank) reiste der TC nur mit einem Mini-Kader an. Nitschkes Matchplan, ohne Libera in der Abwehr und Annahme zu spielen, wurde somit schon vor der Partie über den Haufen geworfen. Umso größer war die Freude nach dem Überraschungssieg. Im Kampf um den Klassenerhalt waren das „drei ganz wichtige Punkte“, so Nitschke. Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist der TC-Trainer insgesamt zufrieden: „Die Bilanz stimmt: Drei Siege in fünf Spielen in einer sehr starken Landesliga, in der anscheinend jeder jeden schlagen kann.“ Mit acht Punkten ist der TC klar auf Klassenerhaltungskurs. Auch in den Derbys gegen Pyrmont und die Weserbergland Volleys rechnet sich Nitschke Chancen aus, „auch wenn die Trauben gegen die beiden Titelfavoriten sehr hoch hängen. Wir freuen uns auf den Heimspieltag und werden es unseren Gästen bestimmt nicht leichtmachen“.


Weserbergland Volleys (7./7 Punkte):Die Weserbergland Volleys stehen zurzeit mit sieben Punkten auf Relegationsplatz sieben, aber der aktuelle Tabellenplatz täuscht. Denn der Titelfavorit hat vier Spiele weniger absolviert als Tabellenführer Bad Pyrmont. Wenn das Team des Trainer-Trios André Guddack, Robert Glaser und Laura-Ann Schmidt die vier Spiele mit 3:0 oder 3:1 gewinnen sollte, wären die Weserbergland Volleys sogar mit 19 Punkten Erster. Das zeigt, dass für die vor Saisonbeginn neu gegründete Spielgemeinschaft des SC Bad Münder, SV Hastenbeck und der TSG Emmerthal noch alles möglich ist. Nach zwei Siegen zum Saisonstart kassierten die Weserbergland-Volleys ihre bisher einzige Saisonniederlage mit 2:3 gegen Tabellenführer MTV Bad Pyrmont – mit 13:15 im fünften Satz. Nach der knappen Tiebreak-Niederlage soll am Sonntag im Derby gegen den TC ein Sieg her – wie beim 3:0 im Hinspiel. Denn die Weserbergland Volleys haben in dieser Saison ehrgeizige Ziele: Platz eins bis drei. „Ob wir das Potenzial haben, in die Verbandsliga aufzusteigen, wird der Saisonverlauf zeigen“, so Guddack. Die personellen Voraussetzungen könnten nicht besser sein. Mit 18 Spielerinnen haben die Weserbergland Volleys den wohl größten und besten Kader der Landesliga, der selbst Ausfälle verkraften kann.



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