weather-image
10°

Volleyball: Salzhemmendorfs Jugendarbeit trägt erste Früchte

Das Potenzial ist da

SALZHEMMENDORF. Das Potenzial ist da. Salzhemmendorfs Jugendarbeit trägt beim Volleyball erste Früchte. Die C-Juniorinnen gehören in ihrer Altersklasse zu den besten Teams in Niedersachsen und Bremen. Und mit Finja Ziegenmeyer hat erstmals sogar ein Talent den Sprung in den Landeskader der Jahrgänge 2006/07 geschafft.

veröffentlicht am 14.03.2019 um 00:00 Uhr

Sechstbeste Mannschaft aus Niedersachsen und Bremen: Die weibliche C-Jugend von BW Salzhemmendorf. Foto: Privat
aro

Autor

Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Früher war Salzhemmdorf ein weißer Fleck auf der Volleyball-Landkarte. Es gab zwar einige Mädchen und Jungen, die Volleyball gespielt haben, aber bis vor einiger Zeit selten Jugendmannschaften, die erfolgreich an Meisterschaften teilgenommen haben. Doch seit einigen Jahren tut sich was bei Blau-Weiß. Finja Ziegenmeyer ist die erste Spielerin des Vereins, die es in den NWVV-Kader (Niedersachsen und Bremen) der Jahrgänge 2006/07 geschafft hat. Und darauf ist Anna-Katharina Dehmann, die zusammen mit Marius Müller die C-Juniorinnen coacht, besonders stolz: „Eine Spielerin, die in so jungen Jahren bereits mit einer derart professionellen Einstellung trainiert, sieht man selten.“

Neben Ziegenmeyer gibt es mit Maja Henschel, Maja Mügge, Janina Pereira, Merle Knauer, Lucie Witkop, Carolin Klein, Sophie Hahne, Rieke Vukovic, Giuliana und Luisa Glomb noch weitere hoffnungsvolle Talente bei den C-Juniorinnen, die in dieser Saison Meister in der Region Weserbergland und im Bezirk Hannover wurden – und sich erstmals in der Vereinsgeschichte für die Nordwestdeutsche Meisterschaft qualifizieren konnten.

Schon die Teilnahme an der Nordwest-DM in Lathen war für Trainer Marius Müller im Vorfeld ein grandioser Erfolg: „Wir sind stolz, dass wir überhaupt dabei sein dürfen. Wir wissen, dass kein Spiel einfach wird. Aber wir werden unser Bestes geben.“ Mit Platz sechs ist das zwar eindrucksvoll gelungen, aber ein bisschen enttäuscht war Salzhemmendorfs Coach trotzdem: „Sechstbeste Mannschaft aus Niedersachsen und Bremen. Das klingt gut. Und es ist auch gut. Trotzdem wäre viel mehr drin gewesen, denn spielerisch konnten wir es mit allen Teams aufnehmen.“ Salzhemmendorfs Mädchen starteten mit vier Siegen in Folge furios ins Turnier: Nach den beiden Vorrundensiegen gegen den TV Schlederhausen (2:1) und SSV Südwinsen (2:0) gewannen sie in der Zwischenrunde auch gegen den SCU Emlichheim (2:1) und SC Spelle-Venhaus (2:0) und schienen vor dem letzten Gruppenspiel gegen Gastgeber Raspo Lathen das Halbfinalticket schon so gut wie sicher zu haben.

Aber durch eine extrem unglückliche Gruppenkonstellation mussten die bis dahin ungeschlagenen Salzhemmendorferinnen unbedingt gegen Lathen noch einen Satz gewinnen. Für beide Teams ging es um alles oder nichts. Die Zuschauer, insbesondere die lautstarken und zahlreichen Fans von Raspo, verwandelten die Sporthalle in einen wahren Hexenkessel. „Diesem Druck waren unsere Mädchen nicht gewachsen“, so Müller.

Nach der 0:2-Niederlage gegen Lathen und dem knapp verpassten Halbfinale sei die Enttäuschung riesig gewesen. Verständlich, dass im Spiel um Platz fünf (0:2 gegen SV Union Lohne) die Luft raus war. „Wir waren so nah dran und hätten sogar um den Titel mitspielen können“, so Müller. Die Siege gegen den späteren Vizemeister (Schledehausen) und Drittplatzierten (Emlichheim) hätten aber gezeigt, welches Potenzial in der jungen Mannschaft steckt. Und das lässt für die Zukunft hoffen…



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt