weather-image
13°
×

Frauen-Landesliga startet mit Derby: VSG Hameln mit neuer Trainerin zum SC Bad Münder

Claudia Hesse erwartet „knüppelharte Saison“

Volleyball. Die Generalprobe ging in die Hose. Beim NVV-Pokalturnier in Grone zahlten die Landesliga-Frauen der VSG Hameln – eine Spielgemeinschaft zwischen den Wildcats und dem VfL – noch Lehrgeld. Das war im Grunde auch nicht anders zu erwarten.

veröffentlicht am 22.09.2011 um 17:44 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:41 Uhr

aro

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Volleyball. Die Generalprobe ging in die Hose. Beim NVV-Pokalturnier in Grone zahlten die Landesliga-Frauen der VSG Hameln – eine Spielgemeinschaft zwischen den Wildcats und dem VfL – noch Lehrgeld. Das war im Grunde auch nicht anders zu erwarten. Nach dem Verbandsliga-Abstieg verabschiedete sich nämlich nicht nur Trainer Robert Nitschke, sondern mit Janina Dehne, Melanie Gässler und Ina Laeger auch einige Spielerinnen. Auch Saskia Schmalz ließ sich schon lange nicht mehr beim Training blicken. Sie spielt lieber Fußball beim SC Diedersen. Nitschkes Nachfolgerin Claudia Hesse fängt quasi wieder bei Null an. Sie soll aus den übrig gebliebenen Spielerinnen einen landesligatauglichen Kader formen. Das wird schwer genug. Denn Leonie Grothues, Mara Siepenkort und Anna Pekker, die im von Hameln knapp 70 Kilometer entfernten Paderborn studieren, können nicht zu jedem Training hin- und herfahren. Der Zeitaufwand wäre zu groß.

Hesse selbst spricht vor der neuen Landesliga-Saison, die morgen mit einem Derby in Bad Münder beginnt, von einer „knüppelharten Saison“. Das Ziel ist der Klassenerhalt. Mehr ist wohl sowieso nicht drin. Denn die VSG zählt als Verbandsliga-Absteiger nämlich nicht zum engeren Favoritenkreis, sondern eher zu den Abstiegskandidaten. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Am Ende werden wir sehen, was dabei herauskommt“, so Hesse.

Der SC Bad Münder, der in der Hinrunde der vergangenen Landesliga-Saison ungeschlagen Herbstmeister wurde und in der Rückserie dann total einbrach, hat sich diesmal einen Platz im oberen Mittelfeld vorgenommen. Personell hat sich beim Sport-Club nicht viel getan. Ina Schmidt macht eine Babypause, Marion Söfje gönnt sich eine Auszeit und Naja Karrasch steht nur noch im Notfall zur Verfügung. „Am Pokal haben wir diesmal nicht teilgenommen, weil wir keine Mannschaft zusammenbekommen haben“, sagte Teamsprecherin Stefanie Brüggemann. Somit war das Vorbereitungsturnier in Weyhe der einzige Formcheck. Obwohl der SC nur Neunter wurde, war Coach Stephan Chereck nicht unzufrieden, „denn wir hatten es überwiegend mit Mannschaften zu tun, die eine Klasse über uns spielen“. Auf die in Weyhe gezeigte Leistung will das Team aus Bad Münder auch am ersten Heimspieltag (Samstag, 15 Uhr)

gegen den TB Stöcken und die VSG Hameln anknüpfen: „Wir kennen beide Mannschaften nicht, deshalb kann ich nur schwer einschätzen, was uns erwartet“, so Brüggemann.

Gut gelaunt: Claudia Hesse ist beim Landesligisten VSG Hameln die Nachfolgerin von Trainer Robert Nitschke, der sich nach dem Verbandsliga-Abstieg verabschiedete.

Foto: nls



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt