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Volleyball: Frauen haben Platz zwei im Visier / TC Hameln verdirbt VfBHW die vorzeitige Meisterfeier

Bad Münder wieder im Rennen

HAMELN-PYRMONT. Na, geht da noch was? Die Volleyball-Frauen des SC Bad Münder tun jedenfalls alles dafür, dass sie am Ende wenigstens noch den Relegationsplatz zwei erreichen. Wieder zwei kleine Schritte in die richtige Richtung waren der 3:2-Erfolg im Landesliga-Topspiel gegen Nienburg und der 3:1-Sieg gegen Hassel.

veröffentlicht am 19.02.2017 um 15:45 Uhr

Friede, Freude, Eierkuchen: Bad Münders Volleyball-Frauen sind in der Landesliga-Rückserie noch immer ungeschlagen. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Die Partie gegen den nun punktgleichen Tabellenzweiten Nienburg (31) war an Spannung kaum noch zu überbieten. 106 Minuten benötigte das Team von Trainer André Guddack, ehe dann nach einem allerdings deutlichen 15:3 im Tiebreak endlich der Sieg feststand. Überragend hier Meike Grothjahn, die mit starken Aufschlägen gleich acht Punkte in Folge holte. In den vier Sätzen zuvor (22:25, 27:25, 23:25, 25:23) gab es dagegen einen offenen Schlagabtausch.

Beim 3:1 gegen Hassel/Eystrup hatten Mannschaftsführerin Karola Hildebrandt und ihre Mitstreiterinne nur im zweiten Satz (24:26) das Nachsehen. Die restlichen Durchgänge gewann der damit in der Rückrunde weiterhin unbesiegte SC Bad Münder locker mit 25:13, 25:13 und 25:13. Während in der Kurstadt die Stimmung nach diesen beiden Siegen bestens sein dürfte, werden die Gesichter bei der TSG Emmerthal immer länger. Das Abstiegsgespenst bleibt hartnäckig und will einfach nicht vom Hof verschwinden. Zwar konnte trotz der 0:3-Niederlage (21:25, 16:25, 22:25) bei der VG Münchehagen/Hagenburg der Relegationsplatz noch gerade so gehalten werden, doch der Vorletzte TSV Groß Munzel ist mittlerweile nach dem überraschenden Zähler beim 2:3 in Bad Pyrmont punktgleich. Drei Chancen, daran im Endspurt noch einiges zu ändern hat die TSG aber noch. Nach dem Auftritt beim Spitzenreiter Stelingen (11. März) wartet noch der Heimspieltag (23. März) gegen Hassel und Bad Pyrmont. Der MTV lieferte vor dem Erfolg gegen Groß Munzel (13:25, 25:20, 22:25, 25:16, 15:11) Stelingen einen harten Kampf, unterlag aber mit 1:3. Nur im dritten Satz (5:25) war das Team von Trainer Frank Hoerster kurzfristig von der Rolle. 25:22, 21:25, 26:28 lauteten die Ergebnisse der restlichen Durchgänge.

Ebenfalls im Einsatz war der SV Hastenbeck. Spielertrainerin Laura-Ann Schmidt und Co. hatten allerdings im Gegensatz zur TSG Emmerthal keine großen Probleme bei der VG Münchehagen/Hagenburg und festigten mit einem glatten 3:0 (25:22, 25:21, 28:26) Platz vier.

In der Herren-Bezirksliga wurde derweil die Meisterfeier des VfBHW Hameln vertagt. Als Spielverderber erwies sich ausgerechnet der Lokal-Rivale TC Hameln, der sich im Derby knapp mit 3:2 (26:24,18:25, 25:20,19:25,15:13) behaupten konnte. Zuvor hatte der Spitzenreiter beim 3:0 (25:16, 25:22, 25:17) gegen Algermissen drei sichere Zähler eingefahren. Härtester Verfolger des VfBHW (33 Punkte) ist nun der TSV Halle (28), der gegen Flegessen (3:2) und Giesen (3:0) zwei Siege einfuhr. „Wir sind trotzdem zuversichtlich und benötigen aus den restlichen beiden Spielen noch einen Punkt zur Meisterschaft“, rechnet Hamelns Sprecher Stefan Müller vor.

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