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Beachvolleyball: EM-Premiere für Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms

Überraschung knapp verpasst

DEN HAAG. Sie haben bis zum Schluss gekämpft, aber am Ende doch mit 1:2 gegen die Weltranglisten-Dritten Aleksandrs Samoilovs und Janis Smedins verloren: Die Hamelner Beachvolleyball-Nationalspieler Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms haben bei ihrer EM-Premiere eine faustdicke Überraschung nur knapp verpasst.

veröffentlicht am 17.07.2018 um 14:02 Uhr
aktualisiert am 17.07.2018 um 14:40 Uhr

Zurzeit bei der EM in den Niederlanden im Einsatz: Die Hamelner Beachvolleyball-Nationalspieler Philipp Arne Bergmann (l.) und Yannick Harms. Foto: CEV
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Sie wollen ihre Chance nutzen: Bei ihrer EM-Premiere in den Niederlanden haben die Hamelner Beachvolleyball-Nationalspieler Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms in ihrer Gruppe zwar mit schweren Gegnern zu tun. „Aber einen Sieg sollten wir schaffen. Dann sind wir in der Endrunde“, war Bergmann vor dem EM-Start optimistisch. Und fast wäre der angepeilte Sieg sogar gleich im ersten Spiel gelungen, obwohl die Hamelner gegen die Weltranglisten-Dritten Aleksandrs Samoilovs und Janis Smedins klarer Außenseiter waren.

Unser klares Ziel ist es, aus der Gruppe rauszukommen. Wir freuen uns, dass wir wieder bei einem großen Turnier Erfahrung sammeln können. Dennoch ist es ein komisches Gefühl, weil man aufgrund der vier Austragungsorte nur sieben Teams vor Ort sieht. Die Stimmung und das Event an sich sind trotzdem richtig cool.

Philipp Arne Bergmann, Beachvolleyball-Nationalspieler vom TC Hameln

Das an Position 26 gesetzte Deutschland-Duo hat bei der 1:2-Niederlage gegen die Letten Samoilovs/Smedins, die im Gegensatz zu Bergmann und Harms bereits vier EM-Medaillen (einmal Gold, dreimal Silber) gewonnen haben, eine faustdicke Überraschung denkbar knapp verpasst. Im ersten Satz (13:21) waren Bergmann und Harms noch chancenlos. Doch nach den Startschwierigkeiten drehte das Rattenfänger-Duo des TC Hameln richtig auf. Nach der schnellen 8:2-Führung bauten die Hamelner den Sechs-Punkte-Vorsprung sogar noch weiter aus und gewannen mit 21:11 den zweiten Satz klar. Doch die Sensation, die zwischenzeitlich in der Luft lag, blieb am Ende aus: Nach einem 4:8-Rückstand im dritten Satz, kämpften sich Bergmann und Harms zwar noch einmal auf 9:10 heran. Mit 12:15 zog das einzige deutsche Männer-Duo bei der Europameisterschaft im Tie-Break dann doch den Kürzeren. Viel Zeit, sich über die Niederlage zu ärgern, haben Bergmann und Harms nicht, denn bereits am Dienstag müssen die Hamelner um 17.30 Uhr gegen die Weltranglistenelften Grzegorz Fijalek/Michal Bryl aus Polen erneut ran. „Unser klares Ziel ist es, aus der Gruppe rauszukommen. Wir freuen uns, dass wir wieder bei einem großen Turnier Erfahrung sammeln können. Dennoch ist es ein komisches Gefühl, weil man aufgrund der vier Austragungsorte (Den Haag, Rotterdam, Apeldoorn und Utrecht; d. Red.) nur sieben Teams vor Ort sieht. Die Stimmung und das Event an sich sind trotzdem richtig cool“, so Bergmann.

Information

EM-Modus

Bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft spielen 32 Teams im Hauptfeld erst eine Gruppenphase und danach mit 24 Teams weiter im K.-o.-System. Das heißt: Nur die Gruppenletzten scheiden nach der Vorrunde aus.



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